Kom­pli­zier­tes er­klä­ren

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG -

(jgr) Fa­mi­ly Of­fices be­schäf­ti­gen sich mit kom­ple­xen Fra­gen, in de­ren Lö­sungs­su­che viel­fäl­ti­ge Aspek­te mit ein­flie­ßen, um dann die Lö­sung am En­de punkt­ge­nau zu for­mu­lie­ren.

Wie ih­re Man­dan­ten sind auch die Auf­ga­ben nicht mit we­ni­gen Fe­der­stri­chen zu skiz­zie­ren. Die Lö­sung die­ser kom­ple­xen Fra­ge­stel­lun­gen er­for­dert oft­mals ei­ne an­de­re Sicht­wei­se auf die Din­ge, von da­her be­trach­ten sie die Welt stark durch die Bril­le der Kun­den, sagt Rolf Girsch (Oak­let). Die­se ste­hen vor kom­ple­xen Auf­ga­ben, die sie nicht al­lei­ne lö­sen kön­nen. Prof. Dr. Tho­mas Druy­en (Sigmund Freud Pri­vat­uni­ver­si­tät) sieht da­her als wich­tigs­te Auf­ga­be der Fa­mi­ly Of­fices, Kom­ple­xi­tät zu re­du­zie­ren. Die Spe­zia­lis­ten sei­en „be­zahl­te Freun­de“, sie bie­ten als Di­enst­leis­tung ei­ne ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit an, da­für zah­len die Man­dan­ten.

„Re­duk­ti­on der Kom­ple­xi­tät ist ein wich­ti­ger Teil der Mo­ti- va­ti­on“, sagt auch Frank W. Stra­at­mann (Fe­ri), dar­über hin­aus ge­he es dar­um, ne­ben der Pro­fes­sio­na­li­sie­rung, den Fa­mi­li­en Ar­beit ab­zu­neh­men. Nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen von Un­ter­neh­mern sei die Ver­mö­gens­ver­wal­tung oft zu viel, die Ar­beit neh­men die Fa­mi­ly Of­fices ab. Oder sie hel­fen den Fa­mi­li­en, das Ver­mö­gen sinn­voll zu in­ves­tie­ren. Ne­ben Stif­tun­gen kom­men da­bei nach­hal­ti­ge und so­zi­al wirk­sa­me In­vest­ments (So­ci­al Im­pact In­vest­ments) in Be­tracht.

Fa­mi­ly Of­fice-Ex­per­ten dis­ku­tie­ren über die Di­gi­ta­li­sie­rung.

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