SPD-Frak­ti­on legt bei um­strit­te­nem W-Lan-Ge­setz nach

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (jd) Der Ar­beits­kreis Ur­he­ber­recht der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on hat zen­tra­le Än­de­run­gen im Ge­setz­ent­wurf für mehr frei­es W-Lan in Deutsch­land an­ge­mahnt. Das geht aus ei­nem Pa­pier der Grup­pe her­vor, das un­se­rer Re­dak­ti­on vor­liegt. Auf sie­ben Sei­ten heißt es: „Die Re­ge­lungs­vor­schlä­ge des Ge­setz­ent­wur­fes sind aus Sicht des AK Ur­he­ber­rechts noch nicht ge­eig­net, um die ver­folg­ten Zie­le zu er­rei­chen.“So müs­se ei­ner­seits die so­ge­nann­te Stö­rer­haf­tung ent­fal­len, wo­nach et­wa Ho­te­liers haf­ten, wenn Gäs­te über das W-Lan des Hau­ses il­le­gal Mu­sik aus dem Netz her­un­ter­lü­den. Auch sind die SPD-Ex­per­ten da­ge­gen, dass im Kampf ge­gen il­le­ga­le Vi­deo- oder Mu­sik­platt­for­men al­le An­bie­ter von Online-Spei­cher un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht ge­stellt wer­den. Zu­letzt hat­ten Sach­ver­stän­di­ge im Aus­schuss den Ent­wurf kri­ti­siert. Streit gab es zwi­schen Uni­on und SPD vor al­lem zur Stö­rer­haf­tung.

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