Löf­fel­hun­de lie­ben In­sek­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

In ei­ni­gen Tei­len Afri­kas gibt es noch gro­ße Her­den wil­der Wei­de­tie­re. Wo ei­gent­lich ho­hes Gras und lich­te Wäl­der wach­sen wür­den, sor­gen Ze­bras, Gnus und An­ti­lo­pen da­für, dass die Grä­ser der Sa­van­ne kurz ge­hal­ten wer­den. Das freut den Löf­fel­hund. Die­ser nur ei­nen hal­ben Me­ter lan­ge Wild­hund fin­det näm­lich nur in sol­chen Land­schaf­ten sei­ne be­vor­zug­te Beu­te: un­ter­ir­disch le­ben­de Ter­mi­ten. Mit sei­nen gro­ßen Oh­ren spürt der Räu­ber die win­zi­gen In­sek­ten un­ter der Er­de auf, gräbt sie frei und ver­schlingt so vie­le wie nur mög­lich von ih­nen. Zum Zer­klei­nern solch win­zi­ger Beu­te­tie­re be­sitzt der Löf­fel­hund ein ein­zig­ar­ti­ges Ge­biss mit bis zu 50 Zäh­nen – so vie­le be­sitzt kein an­de­res Raub­tier. Ab und zu frisst der Löf­fel­hund aber auch ger­ne an­de­re In­sek­ten, und an die­ser Stel­le kom­men wie­der Ze­bra, Gnu und Co. ins Spiel. Da die vie­len Wei­de­tie­re auch ei­ne gro­ße Men­ge an Kot in der Sa­van­ne hin­ter­las­sen, lockt dies vie­le Mist­kä­fer an. Die­se wie­der­um ste­hen an zwei­ter Stel­le der Leib­spei­sen des Löf­fel­hun­des – was für ein Glück.

FOTO: PRIVAT

Er ist zwar klein, hat da­für aber mehr Zäh­ne als je­des an­de­re Raub­tier.

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