TVK un­ter­liegt beim Auf­stei­ger

Kor­schen­broich ver­lor in Vol­me­tal 25:27 und be­en­det das Jahr als Sieb­ter.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON WILTRUD WOLTERS

HAND­BALL Das Hand­ball­jahr en­de­te mit ei­ner her­ben Ent­täu­schung für den TV Kor­schen­broich. Beim Auf­stei­ger TuS Vol­me­tal un­ter­lag der Dritt­li­gist 25:27 (11:13). Der TVK be­en­det das Jahr so­mit als Ta­bel­len­sieb­ter mit 17:15 Punk­ten. „Un­ter dem Strich bin ich mit dem Punk­te­stand an­ge­sichts un­se­rer vie­len Ver­letz­ten zu­frie­den. Aber wir hät­ten si­cher­lich zwei, drei Punk­te mehr ha­ben kön­nen“, sag­te TVK-Trai­ner Ron­ny Ro­gaw­s­ka.

Die Punk­te in Vol­me­tal ge­hö­ren oh­ne Zwei­fel da­zu. „Wir hat­ten ge­nü­gend Op­tio­nen, das Spiel für uns zu ent­schei­den. In den ent­schei­den­den Si­tua­tio­nen wa­ren wir zu grün hin­ter den Oh­ren. Das ist ein Lern­pro­zess, den wir als Grup­pe, aber auch je­der Ein­zel­ne, wei­ter­ge­hen müs­sen. Das wird ein Schwer­punkt in der Trai­nings­ar­beit für 2016 sein“, sag­te der Coach.

Die Kor­schen­broi­cher er­wisch­ten in Vol­me­tal durch das ers­te Tor von Mat­thi­as Dep­pisch zum 1:0 ei­nen gu­ten Start. Die po­si­ti­ve Grund- stim­mung hielt sich aber nicht lan­ge, weil sich der TVK sehr schwer tat, ge­gen die Vol­me­ta­ler zu Tor­er­fol­gen zu kom­men.

„Wir ha­ben uns von de­ren Ab­wehr zu sehr be­ein­flus­sen las­sen. Sie sind of­fen­siv ge­gen den Ball­füh­ren­den raus­ge­gan­gen, und wir woll­ten zu viel oder zu früh über den Kreis spie­len, an­statt über zwei Sta­tio­nen den frei­en Mann zu fin­den“, er­klär­te der Trai­ner. Das räch­te sich. Die Gast­ge­ber gin­gen nach ei­nem zwi­schen­zeit­li­chen 4:2 so­gar 13:9 in Füh­rung, weil der TVK auch in der De­fen­si­ve bis­wei­len nicht so gut ge­ord­net war und den Vol­me­ta­lern er­laub­te, zu ein­fa­chen To­ren zu kom­men. Bis zur Pau­se ver­kürz­te der TVK auf 11:13.

In der Pau­se kor­ri­gier­te der TVK das Sys­tem. Kor­schen­broich kam ver­bes­sert aus der Ka­bi­ne und glich durch Ma­thi­as Dep­pisch zum 15:15 aus. Der Ka­pi­tän brach­te sein Team so­gar 16:15 in Füh­rung. Da­nach ver­spiel­te der TVK je­doch die Mög­lich­kei­ten, sich wei­ter ab­zu­set­zen. „Wir wa­ren nicht cool ge­nug“, sag­te Ro­gaw­s­ka.

Die Gast­ge­ber gin­gen Mit­te der zwei­ten Halb­zeit wie­der 20:19 in Füh­rung und bau­ten die­sen Vor­sprung bis zur 54. Mi­nu­te auf 25:20 aus. „Das war ein kom­plet­ter Bruch in un­se­rem Spiel. Da ging nichts zu­sam­men. Wir ha­ben es nicht ge­schafft, in der Ab­wehr die Mit­te dicht­zu­hal­ten und mit Tem­po nach vor­ne zu kom­men“, ana­ly­sier­te Ro­gaw­s­ka.

Die Moral in der Trup­pe stimmt je­doch, das zeig­ten die letz­ten Mi­nu­ten, in de­nen sich Kor­schen­broich bis zum 25:26 wie­der her­a­n­ar­bei­te­te. Un­ter Um­stän­den hät­te der Gast das Spiel so­gar noch dre­hen kön­nen, die Chan­cen et­wa durch Max Zimmermann, wa­ren da, die Feh­ler al­ler­dings auch. In­so­fern, so räum­te Ro­gaw­s­ka ein, hät­ten die Gast­ge­ber die Par­tie ver­dient ge­won­nen. TVK: Paul Keut­mann, Be­ne­dikt Köß – Mi­chel Mantsch (7/3), Ma­thi­as Dep­pisch (4), Den­nis Back­haus (4), Jus­tin Mül­ler (4), Max Zimmermann (3), Tom Wolf (2), Si­mon Fo­ers­ter (1), Ger­rit Stas­sen, Max Schrei­ner, An­toi­ne Baup.

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