Kei­nen Mumm

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - An­na-Ma­ria Klein Düsseldorf Fried­helm Nöl­le 40880 Ra­tin­gen

Der IS wä­re gar nicht zu sei­ner heu­ti­gen Stär­ke her­an­ge­wach­sen, wenn die teu­er be­zahl­ten, aber of­fen­sicht­lich schlecht in­for­mier­ten Ge­heim­diens­te und Po­li­ti­ker al­ler west­li­chen Staa­ten ih­re Ar­beit ge­macht hät­ten. Vor­aus­ge­setzt, die in­fra­ge kom­men­den Po­li­ti­ker hät­ten auch den Mumm ge­habt, ge­gen rei­che Golf­staa­ten vor­zu­ge­hen, de­ren Un­ter­stüt­zung für den IS be­kannt ist. Dann wä­re ei­ne ef­fi­zi­en­te, recht­zei­ti­ge Zer­schla­gung mög­lich ge­we­sen. Nacht­flug­be­schrän­kun­gen, die durch di­ver­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen im­mer wie­der um­gan­gen wer­den. Ich fah­re auch ger­ne Au­to! Auf ei­ni­gen Au­to­bah­nen und Schnell­stra­ßen gilt für die Nacht­stun­den auch ei­ne zeit­lich be­grenz­te Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zung als Lärm­schutz­maß­nah­me. Ob Ar­beits­stät­te, Stra­ßen oder Flug­hä­fen, ich muss nicht ge­ne­rell ge­gen Al­le und Al­les sein, wenn ich mich für die Ein­hal­tung des Ge­sund­heits­schut­zes der be­trof­fe­nen Bür­ger und Bür­ge­rin­nen ein­set­ze. Noch schlim­mer als die Um­ge­hung der Nacht­flug­be­schrän­kung ist je­doch die Tat­sa­che, wie die un­ter dem Flug­lärm lei­den­den Be­trof­fe­nen mit die­ser Um­fra­ge der Lä­cher­lich­keit preis­ge­ge­ben wer­den.

FOTO: DPA

Ein Tor­na­do des Auf­klä­rungs­ge­schwa­ders 51. Bis zu 1200 deut­sche Sol­da­ten un­ter­stüt­zen mit sol­chen Auf­klä­rungs­flug­zeu­gen den Kampf ge­gen den IS in Sy­ri­en und im Irak.

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