Wenn plötz­lich das Au­to ver­schwin­det

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA - CHRIS­TI­AN LIN­GEN

Manch­mal ist es gar nicht so leicht, den rich­ti­gen Park­platz zu fin­den. Mal sind kei­ne Plät­ze frei, mal sind sie zu weit vom ei­gent­li­chen Ziel ent­fernt. Und manch­mal kennt man sich nicht so rich­tig aus. Da parkt man doch am bes­ten dort, wo man das Au­to spä­ter ganz leicht wie­der­fin­det. Zum Bei­spiel un­ter ei­ner La­ter­ne. Dumm nur, wenn sie aus­ge­rech­net vor dem Düs­sel­dor­fer Rhe­in­sta­di­on, so hieß das zu die­ser Zeit noch, steht. Dass sie nicht die ein­zi­ge Be­leuch­tung ist, fiel der Be­sit­ze­rin erst nach dem Spiel auf. Zwei St­un­den nach Ab­pfiff ward das Au­to wie­der­ge­fun­den.

Ein an­de­res Mal park­te die Da­me ihr Fahr­zeug in ei­ner klei­nen Gas­se mit­ten in Niz­za. Da soll­te man es ja spä­ter ganz leicht fin­den. Tja, nun ist Niz­za nicht ge­ra­de klein. Mor­gens ge­parkt, war das Au­to abends ver­schwun­den. Ei­ne Odys­see be­gann. Das Au­to wur­de wie­der ge­fun­den, die Fü­ße hat­ten Bla­sen. Da­für kennt sie in Niz­za aber nun je­den Win­kel.

Vie­le Jah­re spä­ter in ei­nem Kre­fel­der Park­haus. Ganz klar: Der Wa­gen steht auf Ebe­ne zwei. Oder doch nicht? Ein­fach mal nach oben ge­hen. Nichts. Al­so wei­ter. Wie­der nichts: Auf Ebe­ne sechs an­ge­kom­men, die Ein­ge­bung: Das Au­to steht auf Ebe­ne eins.

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