Zwei Ho­tels für gu­te Aus­bil­dung aus­ge­zeich­net

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALE WIRTSCHAFT - VON KLE­MENS ZIRN­GIBL

„Aus­bil­dung mit Qua­li­tät“– die­ses Sie­gel dür­fen sich jetzt zwei Mön­chen­glad­ba­cher Ho­tels ganz of­fi­zi­ell auf ih­re Fah­nen schrei­ben. Denn so­wohl das Dorint Park­ho­tel, als auch das Ho­tel Eli­sen­hof wur­den vom Deut­schen Ho­tel- und Gast­stät­ten­ver­band Nord­rhein-West­fa­len (De­ho­ga NRW) für ihr En­ga­ge­ment im Be­reich der Aus­bil­dung aus­ge­zeich­net.

„Es gibt vie­le Be­trie­be, die er­kannt ha­ben, wie wich­tig es ist, ei­ne qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Aus­bil­dung an­zu­bie­ten“, sagt Olaf Of­fers, Prä­si­dent des De­ho­ga NRW. Da­bei ist die Ur­kun­de für die gu­te Zu­sam­men­ar­beit mit den Lehr­lin­gen nicht als „blo­ße Be­stands­auf­nah­me zu ver­ste­hen“, wie Rai­ner Spen­ke, Ge­schäfts­füh­rer des De­ho­ga NRW, be­tont. Denn mit dem Über­rei­chen der Ur­kun­de wur­den zeit­gleich Ver­trä­ge zwi­schen dem De­ho­ga und den Be­trie­ben ge­schlos­sen, in de­nen sich die Ho­tels zur Ein­hal­tung fest­ge­schrie­be­ner Leit­sät­ze ver­pflich­ten. „Un­ser Gü­te­sie­gel be­kommt man nur bei ei­ner gu­ten Aus­bil­dung. Es be­deu­tet aber auch, dass man auf dem Weg ist, sich noch wei­ter zu ver­bes­sern“, er­klärt Rai­ner Spen­ke.

Wer sich der De­ho­ga-Initia­ti­ve an­schlie­ßen möch­te, der muss sich zu­nächst ei­ner an­ony­men On­li­neÜber­prü­fung durch den Fach­kräf­te­Nach­wuchs selbst stel­len. „Da macht schon mal nicht je­der mit“, be­merkt Spen­ke. Bei ei­ner ent­spre­chen­den Punkt­zahl fol­gen ne­ben der Aus­zeich­nung noch Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zur Stei­ge­rung der Qua­li­tät, die dann ein Jahr spä­ter er­neut hin­sicht­lich ih­rer Um­set­zung kon­trol­liert wer­den.

„Durch das Sie­gel ha­ben wir ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal in der Aus­bil­dung, was uns schluss­end­lich den so drin­gend be­nö­tig­ten Nach­wuchs be­schert“, zeigt sich Pe­ter Jost, In­ha­ber des Ho­tels Eli­sen­hof, be­geis­tert. Zu­sätz­lich wer­den Ran­kings mit an­de­ren teil­neh­men­den Gast­ge­wer­ben er­stellt, die je­dem Be­trieb auf­zei­gen, wo es noch mög­li­che Kri­tik­punk­te gibt. „Das Sys­tem ist sehr gut, weil so die Aus­zu­bil­den­den da­bei mit ins Boot ge­holt wer­den – und um die geht es letzt­end­lich ja auch“, wie Pe­ter Jost un­ter­streicht.

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