Wenn Fuß­ball-Grö­ßen sich um Kopf und Kra­gen re­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

GIO­VAN­NI TRA­PAT­TO­NI Nach ei­ner Nie­der­la­ge ge­gen Schal­ke sorg­te der da­ma­li­ge Bay­ern-Trai­ner im März 1998 für die be­kann­tes­te Wut­re­de der Bun­des­li­ga-His­to­rie. Ziel sei­ner Schel­te war Tho­mas Strunz („Was er­lau­ben Strunz?“) und an­de­re Bay­ern-Spie­ler („wie ei­ne Fla­sche leer“). „Trap“be­en­de­te die Re­de mit den Wor­ten „Ich ha­be fer­tig“. CHRIS­TOPH DAUM Der Trai­ner von Bay­er 04 und de­si­gnier­te Bun­des­trai­ner wur­de im Herbst 2000 des Dro­gen­kon­sums be­schul­digt. Daum er­klärt, er ha­be „ein ab­so­lut rei­nes Ge­wis­sen“und gab ei­ne Haar­pro­be ab, die Ko­ka­in­kon­sum be­stä­tig­te. Im Ja­nu­ar 2001 räum­te Daum bei ei­ner Pres­se­kon­fe­renz Feh­ler und Lü­gen ein. KLAUS AU­GEN­THA­LER In sei­ner Zeit beim VfL Wolfsburg über­nahm der in der Kri­tik ste­hen­de Welt­meis­ter von 1990 die Rol­le der Jour­na­lis­ten: Vor dem Spiel ge­gen Aa­chen stell­te der Trai­ner vier Fra­gen – um die­se an­schlie­ßend selbst zu be­ant­wor­ten. Da er wei­te­re Fra­gen nicht zu­ließ, war die Pres­se­kon­fe­renz nach 42 Se­kun­den be­en­det. DIE­GO MA­RA­DO­NA Der Ar­gen­ti­ni­er ist für sei­ne spe­zi­el­le Be­zie­hung zu den Me­di­en be­kannt. Als Na­tio­nal­trai­ner sei­nes Hei­mat­lan­des war es nicht an­ders: „Mir ist egal, was die Hu­ren­söh­ne schrei­ben“, er­klär­te Ma­ra­do­na nach ei­nem Län­der­spiel 2009. Er füh­le sich von den Me­di­en „wie Müll“be­han­delt, sag­te der Ar­gen­ti­ni­er an­schlie­ßend. WOLF­GANG NIERS­BACH Der in­zwi­schen zu­rück­ge­tre­te­ne DFB-Prä­si­dent bot im Ok­to­ber 2015 mit der Pres­se­kon­fe­renz zur DFB-Af­fä­re ei­nen denk­wür­di­gen Auf­tritt. Beim Ver­such, Licht ins Dun­kel zu brin­gen, fiel der Funk­tio­när be­son­ders durch Un­wis­sen­heit auf. „Das ent­zieht sich mei­ner Kennt­nis“, war ei­ner der prä­gen­den Sät­ze.

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