Die An­triebs­tech­no­lo­gi­en und wann sie sich loh­nen

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Un­ter­schie­de der Mo­to­ren Der wich­tigs­te Un­ter­schied zwi­schen ei­nem Ben­zin- und ei­nem Die­sel­mo­tor liegt bei der Ver­bren­nungs­tech­nik des Treib­stoffs. Beim Die­sel-Ag­gre­gat braucht es kei­ne ex­ter­ne Zün­dung (Zünd­ker­zen), um ein Kraft­stoff-Luf­tGe­misch im Zy­lin­der zu ent­zün­den. Die Luft im Zy­lin­der wird so stark ver­dich­tet und da­durch er­hitzt, dass nur ge­rin­ge Men­gen Treib­stoff ein­ge­spritzt wer­den müs­sen, da­mit sich das Ge­misch ent­zün­det. So kann der Mo­tor wir­kungs­vol­ler ar­bei­ten. Ex­per­ten be­zif­fern die Un­ter­schie­de so: Mo­der­ne Die­sel­ag­gre­ga­te in Pkw er­rei­chen bes­ten­falls ei­nen Wir­kungs­grad von mehr als 40, ver­gleich­ba­re Ot­to-Mo­to­ren von et­wa 35 Pro­zent. Wann ist ein Die­sel ren­ta­bel? Die­sel­fahr­zeu­ge sind beim Er­werb, bei den Steu­ern und teils bei den Ver­si­che­run­gen und der War­tung teu­rer als Ben­zi­ner. Die­se fi­nan­zi­el­len Nach­tei­le wer­den aber auf­ge­wo­gen, wenn man vie­le Ki­lo­me­ter im Jahr fährt und da­bei vom deut­lich ge­rin­ge­ren Ver­brauch und den güns­ti­ge­ren Kraft­stoff­prei­sen pro­fi­tie­ren kann. Da­bei kommt es stark auf das je­wei­li­ge Fahr­zeug und die Fahr­wei­se an. Grund­sätz­lich gilt aber: Wenn die jähr­li­che Lauf­leis­tung deut­lich über 12.000 Ki­lo­me­ter liegt, ren­tiert sich meist ein Die­sel.

FOTO: DPA

Deutsch­land tankt Die­sel. Je­der zwei­te neu zu­ge­las­se­ne Wa­gen war 2014 ein Die­sel-Fahr­zeug.

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