Fan-Schlä­ge­rei: Der „Ein­peit­scher“schweigt

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

MÖN­CHEN­GLAD­BACH (jü­ma) Der 29jäh­ri­ge Mann, der ver­däch­tigt wird, un­mit­tel­bar vor dem Bun­des­li­ga­Spiel Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach ge­gen Darm­stadt ei­nen 36-Jäh­ri­gen mit ei­nem Tritt schwer ver­letzt zu ha­ben, hat bis­her je­de Aus­sa­ge zu der Tat ver­wei­gert. Der­weil sind wei­te­re De­tails zu dem Vor­fall be­kannt ge­wor­den. Der 36-Jäh­ri­ge ist of­fen­bar mit gro­ßer Kraft mit­ten ins Ge­sicht ge­tre­ten wor­den, und zwar, wäh­rend er fiel. Der Mann ist in­zwi­schen ope­riert wor­den, muss aber wei­ter im Kran­ken­haus blei­ben. Ges­tern be­stand kei­ne Le­bens­ge­fahr; dies kön­ne sich auf­grund der Schwe­re der Ver­let­zun­gen je­doch wie­der än­dern, so die Po­li­zei. Der mut­maß­li­che Tä­ter ist als so­ge­nann­ter Ein­peit­scher, der die Fan­ge­sän­ge di­ri­giert, ei­ner der be­kann­tes­ten Bo­rus­sia-Ul­tras.

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