Fed: Ban­ken in den USA sol­len mehr Ka­pi­tal vor­hal­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

NEW YORK (rtr) Die US-No­ten­bank Fed will Groß­ban­ken un­ter be­stimm­ten Um­stän­den zu di­cke­ren Ka­pi­tal­pols­tern ver­pflich­ten. Da­mit könn­ten sich die In­sti­tu­te bes­ser ge­gen Ver­lus­te wapp­nen, wenn Kre­dit­ri­si­ken über das nor­ma­le Maß hin­aus ge­stie­gen sei­en und das Fi­nanz­sys­tem be­droh­ten, teil­te die Zen­tral­bank mit. Die neue Re­gel wür­de für 13 US-Ban­ken und ei­ni­ge aus­län­di­sche In­sti­tu­te gel­ten. Der Vor­schlag folgt auf ei­ne Rei­he von Maß­nah­men, mit der die Be­hör­den ei­ne Wie­der­ho­lung der Fi­nanz­kri­se von 2008 und ih­rer ne­ga­ti­ven Fol­gen für die Welt­wirt­schaft ver­hin­dern wol­len. Fau­le Kre­di­te, Ver­lus­te gro­ßer Ban­ken und man­geln­de Li­qui­di­tät spiel­ten ei­ne zen­tra­le Rol­le. Die so­ge­nann­ten „an­ti­zy­kli­schen Ka­pi­tal­puf­fer“wür­den zu­dem Schwan­kun­gen in der Kre­dit­ver­sor­gung mä­ßi­gen, er­klär­te die Fed. Die Zen­tral­bank geht dem­nach da­von aus, dass die di­cke­ren Ka­pi­tal­pols­ter der­zeit nicht be­nö­tigt wer­den. Das Steue­rungs­in­stru­ment sol­le aber be­reits eta­bliert sein, falls das Kre­dit­ge­schäft ein­mal au­ßer Kon­trol­le ge­ra­te.

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