Si­cher­heits­pro­blem bei Quan­ten­kryp­to­gra­fie

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (RP) Schwe­di­sche Phy­si­ker ha­ben be­wie­sen, dass die Tech­nik der Quan­ten­kryp­to­gra­fie ei­ne Si­cher­heits­lü­cke auf­weist. Bis­lang galt die An­wen­dung quan­ten­me­cha­ni­scher Ef­fek­te bei der Kryp­to­gra­fie als si­che­re Me­tho­de, um Da­ten zu ver­schlüs­seln. Durch das ent­deck­te Schlupf­loch beim so­ge­nann­ten Quan­ten­schlüs­sel­aus­tausch kön­ne die Kom­mu­ni­ka­ti­on be­lauscht wer­den, oh­ne dass die­ses be­merkt wird, be­rich­te­te das Ma­ga­zin „Der Spie­gel“. Nach An­ga­ben der schwe­di­schen For­scher um Jan-Ake Lars­son von der Uni­ver­si­tät in Lin­köping sei es mög­lich, die­ses durch ei­ne zu­sätz­li­che Si­cher­heits­maß­nah­me zu ver­hin­dern. Da­durch wür­de die Tech­nik al­ler­dings auf­wen­di­ger und so­mit teu­rer.

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