Schu­ma­cherMa­na­ge­rin: „Er kann nicht ge­hen“

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

BER­LIN (dpa) Die Ma­na­ge­rin von Micha­el Schu­ma­cher, Sa­bi­ne Kehm, hat ei­ne Meldung de­men­tiert, wo­nach der For­mel-1-Re­kord­welt­meis­ter zwei Jah­re nach sei­nem fol­gen­rei­chen Ski­un­fall wie­der ge­hen kann. „Lei­der wer­den wir durch ei­nen ak­tu­el­len Pres­se­be­richt zu der Klar­stel­lung ge­zwun­gen, dass die Be­haup­tung, Micha­el kön­ne wie­der ge­hen, nicht den Tat­sa­chen ent­spricht“, sag­te sie der „Bild­zei­tung“.

Sol­che Spe­ku­la­tio­nen sei­en un­ver­ant­wort­lich, „denn an­ge­sichts der Schwe­re sei­ner Ver­let­zun­gen ist für Micha­el der Schutz sei­ner Pri­vat­sphä­re sehr wich­tig“, er­klär­te sie wei­ter. Lei­der führ­ten sol­che Spe­ku­la­tio­nen auch da­zu, „dass vie­le Men­schen, die ehr­lich An­teil neh­men, sich fal­sche Hoff­nun­gen ma­chen“.

Der 46-jäh­ri­ge Schu­ma­cher hat­te sich bei ei­nem Ski­un­fall am 29. De­zem­ber 2013 trotz Helms ein schwe­res Schä­del-Hirn-Trau­ma zu­ge­zo­gen. Nach Mo­na­ten im Ko­ma konn­te er im Sep­tem­ber 2014 nach Hau­se ver­legt wer­den. Zu­vor hat­te er be­reits ei­ni­ge Wo­chen in ei­ner Re­ha­Kli­nik in Lau­sanne ver­bracht – al­les stets un­ter Aus­schluss der Öf­fent­lich­keit.

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