Zwei­er­lei vom Brat­ap­fel

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

Für vier Per­so­nen: 8 Äp­fel, Rum-Ro­si­nen, Mar­zi­pan, Zimt Brat­ap­fel-Mous­se: 4 Brat­äp­fel, ca. 100 g Zu­cker, 20 cl Cal­va­dos, 2-3 El Zi­tro­nen­saft, 400 g ge­schla­ge­ne Sah­ne, 6Bl ein­ge­weich­te Ge­la­ti­ne

Brat­ap­fel-Car­pac­cio: 4 Brat­äp­fel, 3 El Rum-Ro­si­nen Va­nil­leeis: 500 ml Milch, 500 ml Sah­ne, 15 Ei­gelb, 150 g Zu­cker,

1 Va­nil­lestan­ge Bis­kuit: 4 Ei­gel­be, 50 g Zu­cker, 2 Ei­weiß, 40 g Mehl,

10 g Stär­ke (Mon­da­min) Acht Äp­fel mit Rum-Ro­si­nen, Mar­zi­pan und Zimt fül­len und im Ofen bei 180˚C bra­ten las­sen. Für den Bis­kuit wird das Ei­gelb mit dem Zu­cker zu­erst über ei­nem Was­ser­bad schau­mig ge­schla­gen und an­schlie­ßend über ei­nem Eis­bad wie­der kalt. Dann wird das steif ge­schla­ge­ne Ei­weiß eben­so wie das Mehl mit der Stär­ke un­ter die kal­te Ei­gel­bmas­se ge­ho­ben. Nach­dem die Mas­se sehr dünn auf Back­pa­pier ge­stri­chen wur­de, wird sie im Ofen bei 180˚C gold­gelb ge­ba­cken. Nach­dem die ge­füll­ten und ge­gar­ten Brat­äp­fel aus dem Ofen ge­holt wur­den, wer­den vier da­von mit 100 g Zu­cker durch ei­ne „Flot­te Lot­te“oder Sieb ge­drückt. Da­durch be­kom­men wir ein fei­nes Pü­ree. Von die­sem Pü­ree wer­den 350 g ab­ge­nom­men und im war­men Zu­stand mit der ein­ge­weich­ten Ge­la­ti­ne ver­mischt. Mit dem Zi­tro­nen­saft und dem Cal­va­dos das Pü­ree gut ab­schme­cken. Wenn das Ap­fel­pü­ree un­ter 35˚C ab­ge­kühlt ist, wird lang­sam die steif ge­schla­ge­ne Sah­ne un­ter­ge­ho­ben. Die 20 Zen­ti­me­ter lan­gen und ca. fünf Zen­ti­me­ter brei­ten Fo­li­en (Klar­sicht­fo­lie aus dem Schreib­wa­ren­la­den) wer­den mit flüs­si­ger Scho­ko­la­de be­stri­chen. Das geht am bes­ten, wenn man die bei­den En­den der Fo­lie zu­sam­men­drückt. Da­durch ent­steht ei­ne Trop­fen­form. Aus dem zu­vor ge­ba­cke­nen Bis­kuit wer­den nun Stü­cke glei­cher Grö­ße ge­schnit­ten, die in die Trop­fen­form als Bo­den pas­sen. Hier­ein wird das Brat­ap­fel­mous­se ge­füllt und an­schlie­ßend zum Fest­wer­den in den Kühl­schrank ge­stellt.

Es gibt wohl kein klas­si­sche­res Win­ter-Des­sert als den Brat­ap­fel. In mei­ner Va­ri­an­te steckt er so­wohl in ei

ner sah­ni­gen Mous­se als auch in ei­nem Car­pac­cio. Da­zu gibt es noch Rum-Ro­si­nen-Eis – das ist ein fest­li­ches Des­sert, das kaum ei

lässt.“nen Wunsch of­fen Aus den vier rest­li­chen Brat­äp­feln wird das Car­pac­cio her­ge­stellt. Hier­für wer­den die Brat­äp­fel ge­schält und ne­ben­ein­an­der auf ein Back­pa­pier, auf ei­ner glat­ten Ar­beits­flä­che ge­stellt. Ein wei­te­res Back­pa­pier dar­über le­gen und mit ei­ner Pfan­ne vor­sich­tig die Brat­äp­fel plat­tie­ren. Zum bes­se­ren Por­tio­nie­ren friert man das Car­pac­cio ein und schnei­det an­schlie­ßend die ge­wünsch­te Form im ge­fro­re­nen Zu­stand. Für das Rum-Ro­si­nen-Eis wer­den die Ro­si­nen in ei­nem Topf mit Zu­cker und Rum ein­mal kurz er­wärmt und für ca. zwei St­un­den qu­el­len ge­las­sen. Um das Eis her­zu­stel­len, wer­den in ei­nem Topf die Milch, die Sah­ne und das Va­nil­le­mark mit dem Zu­cker zum Ko­chen ge­bracht. Die Ei­gel­be in ei­ne Schüs­sel ge­ben. Die hei­ße Milch-Sah­ne-Mi­schung lang­sam auf die Ei­gel­be gie­ßen und da­bei gut rüh­ren. Dann muss die Mas­se noch auf ei­nem leicht kö­cheln­den Was­ser­bad zur Ro­se ab­ge­zo­gen wer­den. Ist dies ge­sche­hen, gibt man die Grund­mas­se in ei­ne Eis­ma­schi­ne zum Frie­ren. Kurz be­vor das Eis die rich­ti­ge Kon­sis­tenz er­reicht hat, kom­men die Rum-Ro­si­nen da­zu.

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