Krip­pen mit Ge­schich­te

Zum Fest ge­hört die Krip­pe: Un­se­re Le­ser er­zäh­len von dop­pel­ten Kö­ni­gen und ei­nem neu­en Mann für Ma­ria. Ei­ne Aus­wahl.

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

Nor­bert Bött­cher, Ra­tin­gen: In Kind­heits­ta­gen bas­tel­te ich mit mei­nem äl­te­ren Bru­der ei­ne Krip­pe für die Fa­mi­lie. Es war je­des Jahr ein Fest, die Krip­pe am Hei­li­gen Abend auf­zu­bau­en. Bei mei­ner ei­ge­nen Fa­mi­li­en­grün­dung wuchs der Wunsch wie­der, ei­ne ei­ge­ne Krip­pe zu ge­stal­ten. Von ei­ner Ge­schäfts­rei­se nach Frei­burg brach­te ich ei­ne Hei­li­ge Fa­mi­lie mit. Dort ver­si­cher­te man mir, dass im­mer Fi­gu­ren nach­ge­kauft wer­den kön­nen. Der ers­te Auf­bau be­gann an ei­nem Sams­tag­nach­mit­tag auf un­se­rem Si­de­board. Grund­la­ge bil­de­ten et­li­che Bü­cher und Ge­län­de­pa­pier aus dem Zu­be­hör der elek­tri­schen Ei­sen­bahn. Wie es so ist, stürz­te der Bü­cher­turm öf­ters ein. Schließ­lich schaff­ten wir es aber im­mer, ei­ne schö­ne Land­schaft zu zim­mern. In je­dem Jahr wur­de im Fa­mi­li­en­rat ent­schie­den, mit wel­cher Art von Fi­gu­ren die Krip­pe er­gänzt wer­den soll­te. Es bür­ger­te sich ein, dass im Ur­laub im­mer ein Teil für die Krip­pe er­stan­den wur­de, als An­den­ken an ei­ne schö­ne ge­mein­sa­me Zeit der Fe­ri­en. Die Kin­der spiel­ten die Weih­nachts­ge­schich­te mit den Krip­pen­fi­gu­ren nach. Vom Schnit­zer gab es auch ei­ne schwan­ge­re Ma­ria, die na­tür­lich für ei­ne sol­che zeit­li­che Ab­fol­ge der Darstel­lung nicht feh­len durf­te.“

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