Eon und RWE ver­kau­fen Eno­vo-An­tei­le

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

FRANKFURT/ES­SEN (dpa) Die mit den Fol­gen der Ener­gie­wen­de kämp­fen­den Ver­sor­ger RWE und Eon bes­sern ih­re Kas­sen durch ei­nen Ver­kauf in Lu­xem­burg auf. Sie tren­nen sich von ih­ren Min­der­heits­an­tei­len am dor­ti­gen Ener­gie­kon­zern Eno­vos In­ter­na­tio­nal, der auch in Deutsch­land ak­tiv ist. Es sei ein Kauf­ver­trag mit ei­nem Bie­ter­kon­sor­ti­um un­ter der Füh­rung des Groß­her­zog­tums Lu­xem­burg und der In­vest­ment­ge­sell­schaft Ar­di­an un­ter­zeich­net wor­den, ga­ben die bei­den Kon­zer­ne ge­mein­sam be­kannt. Über den Kauf­preis sei Still­schwei­gen ver­ein­bart wor­den. RWE hielt 18,4 Pro­zent an Eno­vos, Eon kam auf zehn Pro­zent. Nach An­ga­ben von Eno­vos be­trägt der Um­satz 2014 knapp 2,6 Mil­li­ar­den Eu­ro.

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