„Die gro­ßen Klubs wa­ren über­rascht von uns“

In Teil eins des gro­ßen RP-In­ter­views spricht Bo­rus­si­as Sport­di­rek­tor über ei­ne skur­ri­le Hin­run­de, den Trai­ner­wech­sel und Er­fah­run­gen in der Cham­pi­ons Le­gaue.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - KARS­TEN KELLERMANN UND STE­FAN KLÜTTERMANN FÜHR­TEN DAS GE­SPRÄCH. TEIL 2 DES IN­TER­VIEWS LE­SEN SIE AM 28. DE­ZEM­BER.

Herr Eberl, Weih­nach­ten ist die Zeit der Wün­sche. Wel­che Un­art des Fuß­balls wür­de Sie gern strei­chen? EBERL Falsch­heit und Link­heit. Je­der ver­sucht na­tür­lich im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten er­folg­reich zu sein und ge­win­nen. Aber ich bin ein Freund von Ge­rad­li­nig­keit und Ehr­lich­keit. Nick­lig­kei­ten ge­hö­ren si­cher da­zu, aber wenn es in Pro­vo­ka­tio­nen und grob un­fai­re Ak­tio­nen aus­ar­tet, scha­det das dem Sport und führt zu den stän­di­gen De­bat­ten mit und über die Schieds­rich­ter, die es oh­ne sol­che Din­ge si­cher leich­ter ha­ben wür­den. Viel­leicht soll­te man lie­ber mal ei­nen Spie­ler, der zu Bo­den ge­gan­gen ist, ein­fach lie­gen­las­sen, wenn man weiß: Da kann nichts sein. Wenn er lie­gen­bleibt und sein Team ein Ge­gen­tor be­kommt in der Fol­ge­sze­ne, si­mu­liert er beim nächs­ten Mal nicht mehr. Sol­che Be­stra­fun­gen wür­den viel­leicht hel­fen, die­se Un­art weg­zu­krie­gen. Das wür­de dem Spiel si­cher gut­tun. Es hat schon vie­le Ve­rän­de­run­gen ge­ge­ben, ei­ne aber noch nicht: Spie­le an Weih­nach­ten, den Bo­xing Day wie in En­g­land. Wird es den ir­gend­wann in Deutsch­land ge­ben? EBERL Es gibt ja ge­wis­se Kul­tu­ren, die be­rück­sich­tig wer­den müs­sen, auch im Fuß­ball. In En­g­land gibt es den Bo­xing Day schon im­mer, und er ist ein gro­ßes The­ma, auch für das Fern­se­hen. Ich den­ke, dass bei uns Weih­nach­ten un­an­ge­tas­tet blei­ben wird. Das fin­de ich auch gut so. Was an­de­re Ve­rän­de­run­gen an­geht, muss man von Fall zu Fall schau­en. Aber ei­nen Bo­xing Day in der Bun­des­li­ga kann ich mir nicht vor­stel­len. So ha­ben Sie wäh­rend der Fei­er­ta­ge ein we­nig Zeit für Be­sinn­lich­keit. War das ver­gan­ge­ne Jahr das auf­re­gends­te Ih­rer Zeit als Ma­na­ger? EBERL Mei­ne ers­te kom­plet­te Sai­son als Ma­na­ger, in der wir mit Micha­el Front­zeck Zwölf­ter wur­den, war wohl die un­auf­ge­reg­tes­te: un­spek­ta­ku­lär, aber ef­fek­tiv. Das ver­gan­ge­ne Jahr war sehr auf­re­gend, aber ich möch­te nicht sa­gen, dass es auf­re­gen­der war, als die Zeit, in der wir mit dem Rü­cken zur Wand stan­den oder als wir uns zum ers­ten Mal seit vie­len Jah­ren für Eu­ro­pa qua­li­fi­ziert ha­ben. Ge­fühlt war je­des Jahr sehr emo­tio­nal. Vor al­lem gab es zwei emo­tio­na­le Aus­schlä­ge: Zum ei­nen den Mo­ment, als klar war, dass Bo­rus­sia zum ers­ten Mal in der Cham­pi­ons Le­ague spie­len wür­de, und dann den Rück­tritt von Lu­ci­en Fav­re. Was hat Sie emo­tio­nal mehr be­wegt? EBERL Bei­des war sehr emo­tio­nal. Platz drei ist für uns wie ein Ti­tel. Für Bo­rus­sia ist es wohl ak­tu­ell das Non­plus­ul­tra, was man in der Bun­des­li­ga er­rei­chen kann. Die ge­sam­te Rück­run­de war ex­trem emo­tio­nal. Wir ha­ben 39 Punk­te ge­holt, das war groß­ar­tig. Vier Mo­na­te spä­ter, am 20. Sep­tem­ber, stan­den wir oh­ne Trai­ner und Punk­te da. Al­ler­dings möch­te ich noch mal be­to­nen, dass ich am 21. Sep­tem­ber ei­nen emo­tio­na­len Ha­ken an den Rück­tritt ge­macht ha­be und das al­les nicht mehr an mich ran­ge­las­sen ha­be. Das Ka­pi­tel, das sehr in­ten­siv, sehr lehr­reich und sehr er­folg­reich war, ha­be ich ab­ge­schlos­sen, um dann wie­der nach vorn zu gu­cken. Ich ha­be ver­sucht, ei­nen kla­ren Kopf zu be­wah­ren – ich konn­te es ja nicht mehr än­dern. Ganz ehr­lich: Gab es schon vor dem Rück­tritt ein Sze­na­rio für die Zeit nach Lu­ci­en Fav­re? Zum Bei­spiel für den Som­mer 2016? EBERL Zu dem Zeit­punkt, als das al­les pas­siert ist, gab es kei­nen Plan B. Na­tür­lich muss man im­mer das ei­ne Pro­zent im Kopf ha­ben, was pas­siert, wenn ein Trai­ner krank wird oder zu­rück­tritt. Das hat­ten wir ge­klärt, in­dem wir An­dré Schu­bert im Haus hat­ten. Ich wuss­te: Wenn et­was pas­siert, ha­ben wir erst­mal ei­ne kurz­fris­ti­ge Lö­sung. Weit­rei­chen­der Bo­rus­si­as Sport­di­rek­tor Max Eberl hat ei­nen, wie er sagt, „in­ter­nen Trans­fer“ge­tä­tigt. Nach­wuchs­mann Tsiy Wil­li­am Nden­ge hat ei­nen Pro­fi­ver­trag bis 2019 be­kom­men. Nden­ge kann auf der lin­ken und rech­ten Au­ßen­bahn und im zen­tra­len of­fen­si­ven Mit­tel­feld spie­len. „Er hat sich gut ent­wi­ckelt, wir trau­en ihm die Bun­des­li­ga zu. Ab Ja­nu­ar wird er re­gel­mä­ßig mit den Pro­fis trai­nie­ren“, sag­te Eberl. hat­te ich mir noch kei­ne Ge­dan­ken ge­macht. Na­tür­lich be­ob­ach­tet je­der gu­te Ma­na­ger Ent­wick­lun­gen, aber es gab kein Sze­na­rio für ir­gend­ei­nen Zeit­punkt. Wir hat­ten ei­nen Trai­ner, dar­um war es nicht nö­tig. Wir sind von un­se­ren Trai­nern über­zeugt und wer­den ih­nen im­mer den Rü­cken stär­ken. An­dré Schu­bert – ist das ein Glücks­fall oder stra­te­gi­sche Pla­nung? EBERL Es ist Stra­te­gie, aber es ist auch der Glücks­mo­ment da­bei. Da­durch, dass Sven De­man­dt zu We­hen-Wies­ba­den ge­wech­selt ist, hat­ten wir die Mög­lich­keit für den wich­tigs­ten Pos­ten im Nach­wuchs­be­reich, die U23, ei­nen Trai­ner zu ho­len, der ei­nen ähn­li­chen An­satz wie Lu­ci­en Fav­re hat, der mit jun­gen Spie­lern ar­bei­ten kann und hung­rig ist. Die­se Merk­ma­le bringt An­dré mit. Un­ab­hän­gig von sei­ner Vor­ge­schich­te, die ich na­tür­lich ken­ne, hat mich der Typ An­dré Schu­bert in­ter­es­siert – es hat für un­se­re Ab­tei­lung ge­passt, für un­se­re Phi­lo­so­phie und un­se­re Stra­te­gie. Er war zwar erst zwei Mo­na­te bei uns, als sich die Si­tua­ti­on än­der­te. Aber er wur­de nicht ganz ins kal­te Was­ser ge­wor­fen, son­dern konn­te sich schon an un­se­ren Klub ge­wöh­nen. Schu­bert kam gleich gut an beim Team. EBERL Ent­schei­dend ist, dass er sei­nen Plan mit der Mann­schaft denkt, so wie es bei Lu­ci­en war. Denn die Mann­schaft gibt die Rah­men­be­din­gun­gen vor. Na­tür­lich muss ein Trai­ner sei­ne Ide­en um­set­zen, aber es muss zu den Spie­lern pas­sen. An­dré macht das gut: Er hat sei­ne Ide­en ein­ge­bracht, aber mit Blick auf das Team, das da ist. War es ein Vor­teil, dass der Nach­fol­ger von Fav­re ge­ra­de kei­nen so gro­ßen Na­men hat­te – wes­we­gen die Er­war­tungs­hal­tung ei­ne an­de­re war? EBERL Wir muss­ten in­ner­halb von 14 St­un­den ei­ne Ent­schei­dung fäl­len. Um An­dré di­rekt fest zu in­stal­lie­ren, kann­ten wir uns zu we­nig. Dar­um gab es erst mal die Aus­sa­ge, dass er In­te­rims­trai­ner ist. Das hat si­gna­li­siert, was un­se­re Stra­te­gie war. Wir konn­ten uns so in Ru­he Ge­dan­ken ma­chen. An­dré hat dann nach­hal­tig ge­zeigt, dass er er­folg­reich sein kann – nicht nur durch die Punk­te, son­dern auch durch die Art und Wei­se, wie er ar­bei­tet. Par­al­lel ha­ben wir uns mit der Fra­gen be­schäf­tigt: Gibt es ei­nen Trai­ner auf dem Markt? Im Win­ter? Im Som­mer? Die­se Fra­gen ha­ben wir ver­sucht zu be­ant­wor­ten, An­dré hat sei­ne Ar­beit ge­macht – und so ha­ben sich zwei We­ge ge­fun­den. Nach dem Her­tha-Spiel hat es sich im­mer mehr her­aus­kris­tal­li­siert, dass er die Lö­sung sein kann und ist. Vor dem Ab­gang von Lu­ci­en Fav­re konn­te man sich Glad­bach oh­ne ihn kaum vor­stel­len. Nun ist er weg – und Bo­rus­sia funk­tio­niert trotz­dem. Hat das Ih­re ei­ge­ne Po­si­ti­on ge­stärkt: Als der Mann, der die Struk­tur vor­gibt? EBERL Na­tür­lich war die gro­ße Sor­ge da, was nach Lu­ci­en pas­siert. Aber wir sind in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ge­wach­sen als Ver­ein: Was die Mög­lich­kei­ten an­geht, was die Struk­tur an­geht. Da­zu hat je­der bei­ge­tra­gen und wird je­der sei­nen Teil bei­tra­gen. Es ist im­mer ei­ne Sym­bio­se von meh­re­ren Leu­ten, die für den Er­folg ver­ant­wort­lich sind. Die Si­tua­ti­on nach Lu­ci­en hat ge­zeigt, was aber nicht über­ra­schend war für uns, dass die Mann­schaft Qua­li­tät hat. Ich ver­glei­che das mit 2010. Auch da wa­ren wir sport­lich nicht er­folg­reich und hat­ten vie­le Ver­letz­te. Fünf Jah­re wei­ter ist der Ver­ein so ge­wach­sen, dass ei­ne sol­che Si­tua­ti­on nicht zum to­ta­len Ab­sturz führt wie da­mals. Dass es am En­de der Hin­run­de Platz vier sein wür­de, da­mit war nicht zu rech­nen. Aber dass der Ka­der auch in der Brei­te so stark ist, aus so ei­ner sport­lich pre­kä­ren Si­tua­ti­on her­aus­zu­kom­men und im Mit­tel­feld zu lan­den, war uns be­wusst. Gibt es trotz­dem in­zwi­schen ei­ne an­de­re Wahr­neh­mung Ih­rer Person? EBERL Nach sie­ben Jah­ren als Sport­di­rek­tor ist man nicht mehr das Gre­en­horn, als das man an­fangs be­zeich­net wur­de. Vor­her war ich auch noch vier Jah­re Ju­gend­di­rek­tor. So­mit ist es nor­mal, dass sich auch die Wahr­neh­mung mei­ner Person ver­än­dert hat. Aber es geht ein­her mit der ver­än­der­ten Wahr­neh­mung des ge­sam­ten Ver­eins. Da­zu trägt die sport­li­che Bi­lanz 2015 bei: Bo­rus­sia hat 68 Punk­te ge­holt. Das ist Cham­pi­ons-Le­ague-Kurs. Was sagt das über den Sta­tus quo der Mann­schaft aus? EBERL Wir ha­ben nach den 39 Punk­ten der letz­ten Rück­run­de er­neut wich­ti­ge Spie­ler ver­lo­ren. Wir muss­ten al­so wie­der neu auf­bau­en. Wie 2012. Da­mals hat es drei Jah­re ge­dau­ert, bis die Mann­schaft wie­der das Ni­veau er­reicht hat­te. Jetzt ha­ben wir nach ei­ner skur­ri­len Hin­run­de 29 Punk­te – aus zwölf Spie­len. Der Leis­tungs­stand ist: Wir ha­ben uns in der Ein­stel­lig­keit eta­bliert. Nicht mehr, aber auch nicht we­ni­ger. Dass wir zum fünf­ten Mal ein­stel­lig sind, ist Aus­druck von ge­sun­dem Wachs­tum und von Sta­bi­li­tät. Aber: Kein Fan muss Angst ha­ben, dass wir nicht das Best­mög­li­che er­rei­chen wol­len. Das ist im­mer un­ser Ziel. Was ha­ben Sie sport­lich und struk­tu­rell aus der Cham­pi­ons Le­ague mit­ge­nom­men? EBERL Wenn man ei­nen Paul Pog­ba spie­len sieht, weiß man, was Welt­klas­se ist. Was die Struk­tur an­geht, die At­mo­sphä­re, bin ich über­zeugt, dass die gro­ßen Klubs über­rascht wa­ren von dem, was Bo­rus­sia aus­ge­strahlt hat, mit wel­cher Kraft un­ser Ver­ein auf­ge­tre­ten ist. Das ha­be ich ge­spürt. Nach dem Spiel ka­men die Spie­ler von Ju­ven­tus zu uns und ha­ben ge­sagt: Re­spekt, was ihr hier auf­ge­baut habt. So et­was macht uns stolz. Bei ManCi­ty ha­ben wir viel ge­se­hen, was wir uns auch vor­stel­len könn­ten. Aber es ist eben nicht rea­li­sier­bar, oder noch nicht. Aber in dem Rah­men, der zu uns passt, sind wir schon sehr gut auf­ge­stellt. Jo­sip Dr­mic und Th­or­gan Ha­zard, die Top-Ein­käu­fe die­ser Sai­son, sind noch nicht rich­tig an­ge­kom­men. Der jun­ge Leih­spie­ler Andre­as Chris­ten- sen und Ei­gen­ge­wächs Mo Dahoud schon. Wor­an liegt das? EBERL Man muss rea­lis­tisch sein. Mo hat auch zwei Jah­re ge­braucht, bis er es in den Stamm ge­schafft hat. Dass er jetzt so vie­le Spie­le ge­macht hat, wie auch Andre­as Chris­ten­sen, den nach dem ers­ten Spiel vie­le si­cher nicht als Top-Ta­lent ge­se­hen ha­ben, ist ja ei­gent­lich auch nicht ge­sund. Sie wur­den aus der Si­tua­ti­on her­aus ins kal­te Was­ser ge­wor­fen. Th­or­gan hat knapp 60 Pflicht­spie­le ge­macht bin­nen ein­ein­halb Jah­ren - das ist nicht so schlecht. Jo­sip Dr­mic hat si­cher noch nicht so ge­zün­det wie er­hofft. Er muss sich ins Team bei­ßen. Das ist aber nor­mal im Sport. Grund­sätz­lich bin ich weit da­von ent­fernt, Trans­fers am Geld fest­zu­ma­chen. Ent­schei­dend ist, dass das Team auf dem Platz funk­tio­niert und er­folg­reich ist. Ob ich nun 29 Punk­te nur mit A-Ju­gend­li­chen ho­le oder nur mit Top­trans­fers, das ist am lan­gen En­de egal. Es wird im­mer wie­der Trans­fers ge­ben, die funk­tio­nie­ren und wel­che, die nicht funk­tio­nie­ren. Klar, es kommt im­mer das Bei­spiel Lu­uk de Jong, aber ich blei­be da­bei: Er war von 2012 bis 2014 in ei­ner wich­ti­gen Pha­se da­bei und hat­te sei­nen An­teil, auch wenn man sich von so ei­nem teu­ren Trans­fer si­cher mehr er­war­tet hat­te. Aber es geht doch um sport­li­chen Er­folg. Und den hat­ten und ha­ben wir. Da­zu trägt der ei­ne Spie­ler mehr, und der an­de­re we­ni­ger da­bei. Chris­ten­sen ist bis 2017 aus­ge­lie­hen. Hat der Trai­ner­wech­sel bei Chel­sea ei­ne Re­le­vanz? Stei­gen viel­leicht so­gar die Chan­cen, ihn zu ver­pflich­ten? EBERL Chel­seas Stra­te­gie der ge­ziel­ten Lei­he steht und fällt ja nicht mit dem Trai­ner. Aber dass ein Spie­ler, der für Chel­sea nicht in­fra­ge kommt, für uns in­ter­es­sant ist, ist klar. Andre­as ist ein tol­ler Spie­ler, der sich sehr gut ent­wi­ckelt hat.

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Max Eberl ist seit 2008 Bo­rus­si­as Sport­di­rek­tor, zu­vor war er drei Jah­re lang Ju­gend­di­rek­tor des Klubs.

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Vier Jah­re er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit: Lu­ci­en Fav­re und Eberl.

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Das neue Duo für Bo­rus­si­as Er­folg: Eberl mit An­dré Schu­bert.

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