Will­kom­men

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Gi­se­la Joeris 41366 Schwalm­tal

Ich bin wie­der stolz, ei­ne Deut­sche zu sein. Ich ma­che mich, aus Al­ters­grün­den, schon nicht für die Kriegs­ver­bre­chen ver­ant­wort­lich. Bin aber sehr froh, dass wir Deut­schen die Flücht­lin­ge auf­neh­men. Bin stolz dar­auf, wie wir als Volk da­durch die Chan­ce be­kom­men, für un­ser Land et­was zu tun. Wir soll­ten ge­mein­sam un­ser Land stark ma­chen, durch die Nächs­ten­lie­be. Wir kön­nen doch kein Weih­nach­ten fei­ern, wenn vor un­se­rer Tü­re Men­schen hun­gern und frie­ren. Nur soll­ten wir uns nicht ver­bie­gen. Un­se­re Fes­te brau­chen kei­nen an­de­ren Na­men, und un­se­re Kreu­ze ge­hö­ren zu un­se­rer Re­li­gi­on. Wer zu uns kommt, ist will­kom­men, aber zu un­se­ren Ge­set­zen. Nicht nur im Ge­ben, auch im Neh­men.

FOTO: DPA

SPD-Chef Sig­mar Ga­b­ri­el beim Bun­des­par­tei­tag in Ber­lin.

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