Wir schaf­fen’s nicht

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Chris­tia­ne Fri­cke Ha­an

Ich als bis­he­ri­ger treu­er CDU-Wäh­ler bin ent­setzt über die Stur­heit von Frau Mer­kel, kei­ne Ober­gren­zen für Flücht­lin­ge zu­zu­las­sen. Die­se be­schwö­ren­den Wor­te „wir schaf­fen das“an­ge­sichts der Mil­lio­nen frem­der Men­schen, die un­ser Land über­schwem­men wer­den, lässt ei­nem den Kra­gen plat­zen. Ich kann die Par­tei­mit­glie­der beim Par­tei­tag in Karls­ru­he nicht ver­ste­hen, die an­ge­sichts der rie­si­gen Pro­ble­me, die sich je­des Jahr – wie die Pro­gno­sen der Ex­per­ten vor­her­sa­gen – ver­schlim­mern wer­den, Frau Mer­kel Bei­fall klat­schen. Un­ser Land kann doch nicht mil­lio­nen­wei­se frem­de Men­schen an­de­rer Kul­tu­ren auf­neh­men und ver­kraf­ten. Ich wer­de we­gen die­ser Tat­sa­chen nicht mehr die CDU wäh­len und die meis­ten mei­ner Freun­de und Be­kann­ten auch nicht. Wir kön­nen das nie­mals schaf­fen, wenn man ver­nünf­tig und rea­lis­tisch nach­denkt. Da­mit be­las­ten wir un­se­re Zu­kunft so­wie die un­se­rer Kin­der und En­kel. Dies kön­nen wir doch nicht ver­ant­wor­ten.

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