Ver­ant­wor­tung

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Ina Da­merau 40883 Ra­tin­gen

Zu „Sonn­tags ge­hört Mut­ti mir“(RP vom 15. De­zem­ber): Men­schen, die be­reit sind, ein ho­hes Re­gie­rungs­amt zu über­neh­men und Ver­ant­wor­tung für 80 Mil­lio­nen Men­schen zu tra­gen, soll­ten in der La­ge sein, die­ser Ver­ant­wor­tung ge­recht zu wer­den und ih­re per­sön­li­chen In­ter­es­sen in den Hin­ter­grund zu stel­len. Die Pro­ble­me un­se­res Lan­des las­sen es nicht zu, dass sich Re­gie­rungs­mit­glie­der zu fes­ten Zei­ten pu­bli­ci­ty­wirk­sam aus­klin­ken. Ei­ne Re­gie­rung, die über ei­nen frag­wür­di­gen Kriegs­ein­satz zwi­schen Tür und An­gel ent­schei­det und den Ein­druck er­weckt, das Pri­vat­le­ben von Mi­nis­tern sei wich­ti­ger, muss sich fra­gen las­sen, ob die drän­gen­den Pro­ble­me un­se­res Lan­des in ih­rem Be­wusst­sein an­ge­kom­men sind.

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