Ira­ni­scher Prä­si­dent: Is­lam lehnt Ge­walt ab

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

TEHERAN (rtr) Der ira­ni­sche Prä­si­dent Has­san Ro­ha­ni hat an die Mus­li­me ap­pel­liert, das An­se­hen ih­rer Re­li­gi­on in der Welt­öf­fent­lich­keit zu ver­bes­sern. An­ge­sichts der Ge­walt ra­di­ka­ler Grup­pen wie des IS drän­ge sich die­se Pflicht auf, sag­te Ru­ha­ni auf ei­ner Is­lam-Kon­fe­renz in Teheran. Schließ­lich leh­ne die is­la­mi­sche Leh­re Ge­walt ab. Ex­tre­mis­mus ha­be sei­nen Ur­sprung in „Eng­stir­nig­keit und Maß­lo­sig­keit“, sag­te der Prä­si­dent. Der als Re­for­mer gel­ten­de Po­li­ti­ker kri­ti­sier­te die Sprach­lo­sig­keit mus­li­mi­scher Län­der an­ge­sichts des Blut­ver­gie­ßens in den Krie­gen in Sy­ri­en, im Irak und im Je­men.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.