Hitz­feld kri­ti­siert Guar­dio­las Füh­rungs­stil

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

KÖLN (sid) Pep Guar­dio­las Ab­schieds­an­kün­di­gung beim deut­schen Fuß­ball-Meis­ter Bay­ern München sorgt für Ge­sprächs­stoff. Wäh­rend sich die An­zei­chen für ein En­ga­ge­ment des spa­ni­schen Trai­ners ab Som­mer beim eng­li­schen Top­klub Man­ches­ter Ci­ty wei­ter ver­dich­te­ten, wer­te­te Mün­chens frü­he­rer Meis­ter-Coach Ott­mar Hitz­feld den be­vor­ste­hen­den Ab­gang des 44-Jäh­ri­gen nicht als un­er­setz­li­chen Ver­lust und kri­ti­sier­te Guar­dio­las Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten.

„Bay­ern München hat es nicht nö­tig, ent­täuscht zu sein. Die Bay­ern sind ein Groß-Klub, der sich je­den Trai­ner der Welt leis­ten kann“, sag­te Hitz­feld in ei­nem Vi­deo-Interview mit der Schwei­zer Zei­tung „Blick“. Dass der künf­ti­ge Coach Car­lo An­ce­lot­ti ein en­ges Ver­hält­nis zu Spie­lern pflegt, ist für Hitz­feld das per­fek­te Kon­trast­pro­gramm zu Guar­dio­la. Der Ka­ta­la­ne kon­zen­trie­re „sich nur auf die Tak­tik, aber im zwi­schen­mensch­li­chen Be­reich hat er sich nicht auf die Mann­schaft kon­zen­triert. Er hat fast gar kei­ne Ein­zel­ge­sprä­che ge­führt. Er hat sich ab­ge­schot­tet“, sag­te Hitz­feld.

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