Süd­ko­rea und Ja­pan lö­sen Streit um Sex­skla­ve­rei

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

SEOUL (rtr) Die Re­gie­run­gen in Seoul und To­kio ha­ben ih­ren Streit über die Miss­hand­lung ko­rea­ni­scher Frau­en bei­ge­legt. Die Zwangs­pro­sti­tu­ier­ten hät­ten kör­per­lich und psy­chisch un­heil­ba­re Schä­den er­lit­ten, sag­te der ja­pa­ni­sche Au­ßen­mi­nis­ter Fu­mio Ki­shi­da bei ei­nem Be­such in Seoul. Der ja­pa­ni­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Shin­zo Abe bat um Ent­schul­di­gung. Ein Fonds soll den Op­fern zu­gu­te­kom­men. Ja­pan herrsch­te in Ko­rea von 1910 bis 1945 als Ko­lo­ni­al­macht. Vie­le Ko­rea­ne­rin­nen wur­den wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs ge­zwun­gen, in Bor­del­len als Pro­sti­tu­ier­te zu ar­bei­ten.

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