Klaus Schä­fer, Uni­per-Chef

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

Er hat ei­nen der schwers­ten Jobs der In­dus­trie: Gut, dass Klaus Schä­fer (48) so un­auf­ge­regt ist. Zum 1. Ja­nu­ar über­nimmt der Be­triebs­wirt die Füh­rung der Uni­per, in die Eon sei­ne Pro­blem­ge­schäf­te (Gas- und Koh­le­kraft, Bra­si­li­en, Russ­land) ab­spal­tet. Schä­fer muss 14.000 Be­schäf­tig­ten ei­ne Per­spek­ti­ve ge­ben. Das Zeug da­zu hat er: Für Eon war er Fi­nanz­chef und wi­ckel­te ge­räusch­los die Ruhr­gas ab. Schä­fers gro­ße Lie­be ist Ita­li­en. Dort hat er einst für Eon ge­ar­bei­tet, sei­ne Frau ist Ita­lie­ne­rin. Die Fa­mi­lie wohnt in München, er sieht sie nur am Wo­che­n­en­de. Un­ter der Wo­che hät­te er für sie an­ge­sichts der Mam­mut­auf­ga­be in Düsseldorf oh­ne­hin kei­ne Zeit. anh

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