Gia­nis Va­rou­fa­kis, Ex-Fi­nanz­mi­nis­ter

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

Er fuhr per Mo­tor­rad ins Mi­nis­te­ri­um, kam mit of­fe­nem Hemd zu Gip­fel­tref­fen und brach­te aka­de­mi­sche Vor­trä­ge statt kon­kre­te Re­form­zu­sa­gen mit. Kurz­um: Fi­nanz­mi­nis­ter Gia­nis Va­rou­fa­kis (54) war ei­ne ein­zi­ge Pro­vo­ka­ti­on für die in­ter­na­tio­na­len Geld­ge­ber, die im Som­mer wie­der mal Hel­las ret­ten soll­ten. Als er heim­lich Grie­chen­lands Aus­tritt aus dem Eu­ro vor­be­rei­te­te, wur­de es selbst Re­gie­rungs­chef Al­exis Tsi­pras zu viel. Va­rou­fa­kis muss­te ge­hen, der Weg für die nächs­te 86-Mil­li­ar­den-Hil­fe war frei. Heu­te lässt sich der kom­mu­nis­ti­sche Öko­no­miePro­fes­sor als Best­sel­ler-Au­tor fei­ern. Und die Eu­ro-Kri­se liegt auf Wie­der­vor­la­ge – spä­tes­tens 2018. anh

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