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Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

New York (RP) Ak­ti­ves, aber auch pas­si­ves Rau­chen kann die Frucht­bar­keit von Frau­en her­ab­set­zen. Dies zei­gen die Er­geb­nis­se ei­ner neu­en Stu­die ei­nes Teams um Da­ni­el­le Smith vom Ros­well Park Can­cer In­sti­tu­te in Buf­fa­lo im US-Bun­de­staat New York. Frau­en, die früh zu rau­chen an­ge­fan­gen hat­ten, ka­men bis zu zwei Jah­re frü­her in die Wech­sel­jah­re. Die et­wa 4000 In­halts­stof­fe des Ta­bak­rauchs er­rei­chen nach der In­ha­la­ti­on über die Blut­bahn auch den Eier­stock. Sie kön­nen dort die Ent­wick­lung der Ei­zel­len, die Rei­fung der Fol­li­kel und die Hor­mon­bil­dung stö­ren. Bei Rau­che­rin­nen ist nach der Be­f­ruch­tung auch der Trans­port des Em­bry­os in den Ute­rus und die dor­ti­ge Im­plan­ta­ti­on ge­stört. Rau­chen kann auch zu Durch­blu­tungs­stö­run­gen in der Ge­bär­mut­ter füh­ren. Dies al­les kann den Er­folg ei­ner Schwan­ger­schaft ge­fähr­den. Die Stu­die er­gab, dass ak­ti­ve frü­he­re Rau­che­rin­nen zu 14 Pro­zent häu­fi­ger un­ter ei­ner Fer­ti­li­täts­stö­rung lit­ten als Frau­en, die nie­mals ge­raucht hat­ten. Und ih­re Wech­sel­jah­re hat­ten zu 26 Pro­zent häu­fi­ger vor dem 50. Le­bens­jahr be­gon­nen. Der Ein­fluss auf die Fer­ti­li­tät stieg mit der Zahl der täg­lich ge­rauch­ten Zi­ga­ret­ten an. Düsseldorf (RP) In un­se­rer Vi­deoSprech­stun­de un­ter der Über­schrift „Ex­per­ten­zeit: Der Nächs­te bit­te“ist von heu­te an ein neu­es Vi­deo zu se­hen. Dar­in be­ant­wor­tet Hans-Jo­sef Röm­gens, Ober­arzt der Kli­nik für Or­tho­pä­die und Un­fall­chir­ur­gie an den Kli­ni­ken Ma­ria Hilf in Mön­chen­glad­bach, Fra­gen un­se­rer Le­ser rund um das The­ma Band­schei­ben und ih­re Pro­ble­me. Mo­de­ra­tor im Stu­dio ist RP-Me­di­zin­re­dak­teur Wolfram Goertz. Zu se­hen ist die­se Vi­deo-Sprech­stun­de (eben­so wie die frü­he­ren Vi­de­os die­ser Rei­he) im In­ter­net un­ter der Adres­se: www.rp-online.de/le­ben Köln (dpa) Weiß­li­che Stel­len auf den Zäh­nen kön­nen ein Vor­bo­te von Ka­ries sein. Dort hat Säu­re die Zah­no­ber­flä­che ent­kalkt, er­klärt Dirk Kropp (Initia­ti­ve pro­Den­te). „Das er­kennt man auch dar­an, dass die Flä­che rau­er ist.“Durch Far­bein­la­ge­rung fär­ben sich die wei­ßen Stel­len ir­gend­wann bräun­lich. „Sol­che An­zei­chen soll­te man nicht igno­rie­ren.“Statt es auf die lan­ge Bank zu schie­ben, geht man lie­ber zeit­nah zum Zahnarzt, rät Kropp.

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