Bo­rus­sia-Fan ver­lässt In­ten­siv­sta­ti­on

Nach der Aus­ein­an­der­set­zung in der Nord­kur­ve des Bo­rus­sia-Sta­di­ons er­mit­telt ei­ne Mord­kom­mis­si­on. Der mut­maß­li­che Tä­ter schweigt zum Vor­fall.

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

(gap) Der Bo­rus­sia-Fan, der am 20. De­zem­ber vor dem letz­ten Spiel des Jah­res im Bo­rus­sia-Sta­di­on ge­gen den SV Darm­stadt le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt wur­de, soll die In­ten­siv­sta­ti­on ver­las­sen ha­ben. Er war mir ei- nem 29-jäh­ri­gen Foh­len-An­hän­ger, ei­nem so­ge­nann­ten Ein­peit­scher oder Vor­sän­ger, in Streit ge­ra­ten, nach­dem mit Bier ge­spritzt wor­den war. Zu der Atta­cke kam es, be­vor das Spiel an­ge­pfif­fen wur­de. Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung soll der 29-Jäh­ri­ge sei­nem Kon­tra­hen­ten mit ei­nem Tritt ins Ge­sicht schwer ver­letzt ha­ben. Ge­gen ihn ist mitt­ler­wei­le ein Haft­be­fehl we­gen Tot­schlags er­las­sen, aber ge­gen Auf­la­gen aus­ge­setzt wor­den. Bei der Po­li­zei wur­de ei­ne Mord­kom­mis­si­on ein­ge­rich­tet. Der mut­maß­li­che Tä­ter selbst schweigt zu dem Vor­fall. Der Mann, der auch im Vor­stand des Fan­pro­jek­tes ist, kam zu­min­dest in der ers­ten Hälf­te des Fuß­ball­spiels noch sei­ner Auf­ga­be als Vor­sän­ger nach und feu­er­te sei­ne Mann­schaft an. Spä­ter stell­te er sich der Po­li­zei. Sein Pos­ten im Fan­pro­jekt ruht seit dem Vor­fall.

ARCHIVFOTO: DIE­TER WIECHMANN

In der Nord­kur­ve des Sta­di­ons ist es vor dem Spiel ge­gen den SV Darm­stadt zu ei­ner Schlä­ge­rei ge­kom­men.

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