Ab­schied von Gi­u­sep­pe Ver­dis Oper „Ein Mas­ken­ball“

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALE KULTUR -

(RP) Am heu­ti­gen Di­ens­tag und am Sams­tag, 9. Ja­nu­ar, zeigt das Thea­ter Mön­chen­glad­bach je­weils um 19.30 Uhr zum letz­ten Mal Gi­u­sep­pe Ver­dis be­rühm­te Oper „Ein Mas­ken­ball“: Graf Richard ist heim­lich in Amelia, die Ehe­frau sei­nes en­gen Freun­des Re­né, ver­liebt. War­nun­gen, dass ei­ne Ver­schwö­rung ge­gen ihn ge­plant sei, schlägt Richard eben­so leicht­sin­nig in den Wind wie die Pro­phe­zei­ung der Wahr­sa­ge­rin Ul­ri­ca, die ihm sei­ne Er­mor­dung durch die Hand des Freun­des vor­aus­deu­tet …

Die Ge­schich­te um ei­ne Lie­be, die nicht sein darf, in höchs­ten po­li­ti­schen und ge­sell­schaft­li­chen Krei­sen ver­legt Re­gis­seur Andre­as Ba­es­ler (Büh­nen­bild: Her­mann Feuch­ter, Ko­s­tü­me: Ca­ro­li­ne Doh­men) kur­zer­hand ins Wei­ße Haus nach Wa­shing­ton, ge­nau­er: ins be­rühm­te Oval Of­fice zu Zei­ten John F. Ken­ne­dys.

Ver­dis un­ver­wech­sel­ba­re Mu­sik be­sticht mit ei­ner ful­mi­nan­ten Band­brei­te der Ge­füh­le. Mit der di­rek­ten Auf­ein­an­der­fol­ge von ly­ri­schen Pas­sa­gen, bur­les­ker Tanz­mu­sik und hoch­dra­ma­ti­schen Sze­nen zielt Ver­di tief ins Un­ter­be­wuss­te sei­ner Fi­gu­ren und schil­dert pa­ckend de­ren See­len­land­schaf­ten.

Ge­sun­gen wird in ita­lie­ni­scher Spra­che mit deut­schen Über­ti­teln. Je­weils ei­ne hal­be St­un­de vor Auf­füh­rungs­be­ginn fin­det ei­ne Ein­füh­rung statt. Kar­ten für die Vor­stel­lun­gen am heu­ti­gen 29. De­zem­ber und am 9. Ja­nu­ar sind an der Thea­ter­kas­se, Te­le­fon 02166 6151100 oder im Netz un­ter www.thea­ter-krmg.de er­hält­lich.

FOTO: MAT­THI­AS STUTTE

Nur noch heu­te und am Sams­tag, 9. Ja­nu­ar, ist die Oper „Ein Mas­ken­ball“im Thea­ter zu se­hen.

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