A-Li­gist Menn­rath setzt sich vor Meer durch

Der Vic­to­ria von Olaf vom En­de reich­te im letz­ten Spiel ge­gen den Be­zirks­li­gis­ten ein 2:2, um di­rekt in die End­run­de zu ein­zu­zie­hen.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON SASCHA KÖP­PEN

GRUP­PE 3 Vor dem letz­ten Spiel von Rot-Weiß Hock­stein ges­tern Abend war ei­nes klar: Ein ho­her Sieg muss­te her, idea­ler­wei­se ei­ner mit zehn To­ren Un­ter­schied, soll­te es mit dem Er­rei­chen der Zwi­schen­run­de noch et­was wer­den. Und so leg­te die Mann­schaft dann ge­gen Güd­derath auch los. Die Hock­stei­ner, die über­ra­schend von Ober­li­ga­spie­ler Ke­vin Weg­gen be­treut wur­den, schos­sen Tor um Tor, zwei so­gar in Un­ter­zahl, doch der zehn­te Tref­fer woll­te nicht mehr ge­lin­gen. So muss­te Meer nun im letz­ten Grup­pen­spiel so­gar mit zwei To­ren un­ter­lie­gen, soll­te es

Hock­stein fehlt ge­gen Güd­derath ein Tref­fer zu ei­nem zwei­stel­li­gen Sieg bin­nen 15 Mi­nu­ten.

noch et­was wer­den mit Platz zwei. Ein Um­stand, der Chris­ti­an Schloot der­ma­ßen auf die Pal­me brach­te, dass er Schieds­rich­ter Han­si Wey­ers nach der Schluss­si­re­ne rup­pig an­ging und die Ro­te Kar­te sah. Hät­te man ihn nicht fest­ge­hal­ten, wä­re es wohl hand­greif­lich ge­wor­den. Am En­de half das al­les nichts, weil A-Li­gist Vic­to­ria Menn­rath sich vor dem Be­zirks­li­gis­ten Blau-Weiß Meer den Grup­pen­sieg si­cher­te.

Vor dem Ab­schluss­spiel zwi­schen Menn­rath und Meer hat­te der A-Li­gist aus Menn­rath noch nicht ei­nen Zäh­ler ab­ge­ge­ben und trat sehr über­zeu­gend auf. Im­mer wie­der in­sze­nier­te So­ner Ka­ra­man mit Ein­sGe­gen-Eins-Si­tua­tio­nen An­grif­fe der Vic­to­ria, mit sechs Tref­fern pro­fi­tier­te da­von nicht zu­letzt der star­ke Tim Hopf als bes­ter Schüt­ze des Ta­ges. Be­zirks­li­gist Meer hat­te im Auf­takt­spiel ge­gen Hock­stein beim 1:1 zwei Zäh­ler ab­ge­ge­ben und da­nach zwei­mal ge­won­nen. „Im ers­ten Spiel hat man schon ge­se­hen, dass wir oft Pro­ble­me mit dem To­re- schie­ßen ha­ben. Das hat sich da­nach dann aber ge­ge­ben“, er­klär­te Trai­ner Er­han Ku­ralay, der auf der Bank plötz­lich Un­ter­stüt­zung von ei­ner „Meer-Le­gen­de“hat­te. Künf­tig wird er von Or­han De­mir bei der Trai­nings­ar­beit un­ter­stützt.

Für den Grup­pen­sieg muss­te Meer al­so ge­win­nen, und durch Tref­fer von Em­re Türk­men und Can Bay stand es auch nach gut vier Mi­nu­ten schon 2:0. Doch Menn­rath be­hielt die Ru­he, kam durch Nas­ser El Abous­si her­an und glich durch Ri­co Bihn aus. Das reich­te vor Meer letzt­lich zum Grup­pen­sieg. „Un­se­re ers­ten acht Mi­nu­ten ge­gen Hock­stein zum Auf­takt wa­ren rich­tig gut. Da­nach ha­be ich auch viel ge­se­hen, bei dem noch Luft nach oben da ist. Ich den­ke, dass wir die Grup­pe ver­dient ge­won­nen ha­ben, aber im Hin­blick auf die End­run­de wer­den wir ganz klei­ne Bröt­chen ba­cken. Da kommt nie­mand grund­los hin.“

Hin­ter Hock­stein lan­de­te Turan­s­por letzt­lich auf dem vier­ten Platz. Im­mer­hin reich­te es zum Auf­takt ge­gen Ein­tracht Güd­derath zu ei­nem 2:1-Sieg, von dem sich der Herbst­meis­ter der Kreis­li­ga C nicht mehr er­hol­te, der am En­de oh­ne Punkt das Schluss­licht bil­de­te. In An­sät­zen, nicht zu­letzt bei Mi­hai­ta Ra­vei­ca, war zu se­hen, dass es nicht das Güd­derath ver­gan­ge­ner Ta­ge war. Doch das 0:9 ge­gen Hock­stein und auch das 0:5 ge­gen Menn­rath of­fen­bar­ten, dass es durch­aus noch et­was zu tun gibt.

FOTO: DIE­TER WIECHMANN

Auch ges­tern Abend – wie hier beim Spiel zwi­schen Güd­derath (gelb) und Turan­s­por – war die Jahn­hal­le wie­der präch­tig ge­füllt.

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