Wirt­schaft spen­det deut­lich we­ni­ger an die Par­tei­en

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

BER­LIN (may-) Die Par­tei­en ha­ben durch Groß­spen­den zwar et­was mehr Geld ein­ge­nom­men als im Vor­jahr, doch die Wirt­schaft hält sich bei den Über­wei­sun­gen ab 50.000 Eu­ro zu­rück. Nur noch fünf Un­ter­neh­men und Ver­bän­de un­ter­stütz­ten nach ei­ner Auf­lis­tung von Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert mit nam­haf­ten Be­trä­gen CDU, FDP, SPD und Grüne.

Ins­ge­samt ver­zeich­ne­te Lam­mert le­dig­lich 14 Groß­spen­den von zu­sam­men 1,7 Mil­lio­nen Eu­ro, da­von 1,12 Mil­lio­nen aus der Wirt­schaft. Im Vor­jahr wa­ren es 1,52 Mil­lio­nen, da­von 1,44 aus der Wirt­schaft, ge­we­sen. Den höchs­ten Ein­zel­be­trag er­hielt die mar­xis­ti­sche MLPD: 252.400 Eu­ro von ei­nem Mann aus Ober­hau­sen. Süd­west­me­tall gab 150.000 Eu­ro der CDU, 110.000 den Grü­nen, 100.000 der FDP und 60.000 der SPD. Ei­ne Vier­tel­mil­li­on er­hielt die FDP von der Köl­ner R & W In­dus­trie­be­tei­li­gun­gen Gm­bH. Evo­nik spen­de­te 90.000 Eu­ro für die CDU und 60.000 Eu­ro für die SPD. Von Trumpf gab es 100.000 Eu­ro für die CDU. Und Daim­ler über­wies je 100.000 Eu­ro an CDU und SPD. Un­term Strich lan­de­te die CDU mit 580.000 Eu­ro auf Platz eins, ge­folgt von FDP (550.000), MLPD, SPD (220.000) und Grü­nen (110.000). Die Ge­samt­ein­nah­men ge­hen erst aus den noch vor­zu­le­gen­den Re­chen­schafts­be­rich­ten her­vor. Die AfD mel­de­te, al­lein in den jüngs­ten drei Wo­chen Spen­den im Ge­samt­wert von 1,8 Mil­lio­nen Eu­ro er­hal­ten zu ha­ben. Leit­ar­ti­kel

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