Stadt-Mit­ar­bei­ter kas­siert Geld von Flücht­lin­gen ab

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

BOCHUM (dpa) Ein Mit­ar­bei­ter der Stadt Bochum soll Flücht­lin­gen ge­gen Geld oder Sach­leis­tun­gen Woh­nun­gen ver­mit­telt ha­ben. Die Staats­an­walt­schaft Bochum er­mit­telt we­gen des Ver­dachts der Be­stech­lich­keit be­zie­hungs­wei­se Vor­teils­an­nah­me, wie ei­ne Be­hör­den­spre­che­rin sag­te. Die Er­mitt­lun­gen sei­en nach ei­ner An­zei­ge ein­ge­lei­tet wor­den. Das Ver­fah­ren rich­te sich der­zeit ge­gen den Mit­ar­bei­ter und ei­nen Un­ter­neh­mer, der mit der Stadt im Be­reich der Un­ter­brin­gung von Flücht­lin­gen zu­sam­men­ge­ar­bei­tet ha­ben soll. Be­reits vor Weih­nach­ten ha­be es Durch­su­chun­gen bei den Be­schul­dig­ten und in städ­ti­schen Räu­men ge­ge­ben. Der Mit­ar­bei­ter ha­be die Vor­wür­fe ab­ge­strit­ten. Die Stadt stell­te den Be­schäf­tig­ten bis auf Wei­te­res frei, wie ein Stadt­spre­cher sag­te.

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