RP-Le­ser schau­ten hin­ter die Zir­kus-Ku­lis­sen

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(seu) Trotz al­ler Be­geis­te­rung, bei der letz­ten Num­mer stock­te ihr der Atem: Die Drehsal­ti und Hand­stän­de der „Mad Fly­ing Bi­kes“, die auf Mo­to-Cross-Ge­fähr­ten durch die Ma­ne­ge flo­gen, wa­ren für Pe­tra Schü­ler zu viel. „Da konn­te ich ein­fach nicht hin­gu­cken“, sag­te sie.

Die zwei­stün­di­ge Show schau­te sie sich al­ler­dings sehr ger­ne an. Die Mön­chen­glad­ba­che­rin ge­wann im Rah­men des „Vor­freu­de-Ad­vents­ka­len­ders“der Rhei­ni­schen Post den Be­such ei­ner Vor­stel­lung des Zir­kus Flic Flac, der noch bis zum 10. Ja­nu­ar am Nord­park weilt. „Als ich den Wunsch­zet­tel ge­se­hen ha­be, dach­te ich: Ich ru­fe ein­fach mal an und ge­win­ne die Kar­ten. Nach­dem dann nach ei­ni­gen Ta­gen der Rück­ruf kam und mir er­zählt wur­de, dass ich wirk­lich ge­won­nen ha­be, dach­te ich, mich möch­te je­mand ver­äp­peln.“

Doch so war es nicht. Als be­son­de­res nach­träg­li­ches Weih­nachts­prä­sent durf­te sie nicht nur die Show in Be­glei­tung von Mann Dirk so­wie den Söh­nen Mo­ritz, Felix und Freun­din Ste­pha­nie se­hen, zu­sätz­lich be­kam die Grup­pe ei­ne St­un­de vor der Auf­füh­rung Ein­bli­cke hin­ter die Ku­lis­sen und in die Vor­be­rei­tung der rund 40 Ar­tis­ten.

„Der Back­s­tage-Be­reich wirk­te doch et­was trist und karg, das hat uns ein we­nig über­rascht“, sag­te die Ge­win­ne­rin. „Es war trotz­dem sehr in­ter­es­sant, die Ar­tis­ten aus nächs­ter Nä­he zu se­hen“, er­gänz­te ihr Mann Dirk. Für sei­ne Gat­tin hat­te die Show zwei be­son­de­re per­sön­li­che High­lights zu bie­ten: Zum ei­nen be­ein­druck­te Ev­ge­ny Ni­ko­laev, der im so ge­nann­ten Cyr-Rad akro­ba­ti­sche Meis­ter­leis­tun­gen voll­brach­te. Die ro­man­ti­sche Lie­bes­ge­schich­te an den Strap­pa­ten vom Duo Tru­keiev fand bei Pe­tra Schü­ler eben­falls Ge­fal­len: „Die Num­mer des Paars war sehr schön und äs­the­tisch.“

Ganz prag­ma­tisch hin­ge­gen be­nann­te Sohn Felix sei­nen Lieb­lings­künst­ler: „Ich fand den Os­si wit­zig!“Ge­meint war Ko­mi­ker Hu­ber­tus Wa­wra ali­as „Mas­ter of Hell­fi­re“, der das Pu­bli­kum mit sei­ner Feu­er­ka­no­ne be­spaß­te. „Die hab ich aus der Zo­ne“, ließ der ge­bür­ti­ge Thü­rin­ger das Pu­bli­kum näm­lich wis­sen. Spaß hat­ten al­le sechs reich­lich, so dass das Fa­zit nach der Show rund­um po­si­tiv aus­fiel: „Es war ein tol­les Er­leb­nis für uns.“

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