Hän­de weg

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE -

Zu „Mi­nis­te­rin für hö­he­re Die­sel­steu­er“(RP vom 22. De­zem­ber): Es ist schon er­schre­ckend, wie na­iv un­se­re Po­li­ti­ker in vie­len Fra­gen sind und dum­mes Zeug schwät­zen. Da feh­len der Weit­blick und die Sen­si­bi­li­tät zum The­ma. Seit Jahr­zehn­ten ver­langt der Ar­beits­markt vom Ar­beit­neh­mer zu­neh­mend mehr Fle­xi­bi­li­tät. Das ist kei­nes­falls nur durch Um­zü­ge zu rea­li­sie­ren, son­dern nur mit ex­trem ho­hen Fahrt­kos­ten. Dass man hier für lan­ge Stre­cken auch Die­sel­fahr­zeu­ge ein­setzt, ist nur ver­ständ­lich. Ich selbst bin zehn Jah­re quer durchs Ruhr­ge­biet ge­fah­ren, da ein Um­zug aus­ge­schlos­sen war. Al­so Ra­tin­genHamm und abends wie­der zu­rück. Das sind lo­cker pro Tag 220 Ki­lo­me­ter. Es gab nur ei­ne ge­wis­se Zeit ei­ne Kos­ten­be­tei­li­gung des Ar­beit­ge­bers; da­nach wa­ren die Kos­ten selbst aus ei­ge­ner Ta­sche zu zah­len. Das war ei­ne ho­he Ge­halts­kür­zung. Je­der kann sich al­so aus­rech­nen, wann ein neu­er Wa­gen fäl­lig und wie hoch

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