Ty­ran­no­sau­rus ist zu Be­such in Ber­lin

Rheinische Post Moenchengladbach - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Der Na­me Tris­tan Ot­to klingt nicht be­son­ders furcht­er­re­gend. Steht man vor ihm, kann man aber schon ei­ne Gän­se­haut be­kom­men. Denn Tris­tan Ot­to ist ein Sau­ri­er, ein Ty­ran­no­sau­rus rex. Er ist et­wa zwölf Me­ter lang und fast vier Me­ter hoch. Vor un­ge­fähr 66 Mil­lio­nen Jah­ren stapf­te er über die Er­de. Sei­ne Kno­chen sind seit kur­zem im Na­tur­kun­de­mu­se­um in der Stadt Ber­lin zu se­hen. Die Kno­chen sind su­per­schwer. Das Ske­lett auf­zu­bau­en, war viel Ar­beit. „Das ist schon auf­re­gend. So was ma­chen wir nicht je­den Tag“, sagt Mar­ten Schö­le. Er ist Wis­sen­schaft­ler am Mu­se­um und hat beim Auf­bau mit­ge­hol­fen. Die Kno­chen von Tris­tan wur­den in den USA prä­pa­riert. Das heißt, dass zum Bei­spiel ka­put­te Stel­len aus­ge­bes­sert wur­den. Dort wur­de auch ein Ge­rüst als Stüt­ze für die Kno­chen ge­baut. Dann wur­den die Kno­chen nach Ber­lin ge­schickt. Da­mit sie auf ih­rer Rei­se nicht be­schä­digt wer­den, um­hüll­ten Fach­leu­te die Kno­chen mit spe­zi­el­lem Schaum. „Mit den Kis­ten ha­ben wir dann auch ei­ne Bau­an­lei­tung be­kom­men, so­gar auf Vi­deo“, er­zählt Schö­le. Nach und nach setz­ten die Ber­li­ner Wis­sen­schaft­ler das Ske­lett des Sau­ri­ers zu­sam­men. Knapp zwei Wo­chen hat das ge­dau­ert. Fast je­der Kno­chen des Di­nos wur­de ein­zeln be­fes­tigt. „Das ist wie Le­go bau­en. Da fühlt man sich in die Kind­heit zu­rück­ver­setzt“, sagt Schö­le. Der Ty­ran­no­sau­rus soll drei Jah­re in Ber­lin zu se­hen sein. dpa

FOTO: DPA

Das Ske­lett des Di­no­sau­ri­ers steht im Ber­li­ner Na­tur­kun­de­mu­se­um.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.