An Kar­frei­tag darf nicht je­de Par­ty ver­bo­ten wer­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

KARLSRUHE (dpa) Der aus­nahms­lo­se Schutz des Kar­frei­tags ver­stößt ge­gen das Grund­ge­setz. Das hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt fest­ge­stellt. Die Karls­ru­her Rich­ter ga­ben ei­ner Ver­fas­sungs­be­schwer­de des Bun­des für Geis­tes­frei­heit statt. Die an­er­kann­te Wel­t­an­schau­ungs­ge­mein­schaft ver­tritt die In­ter­es­sen kon­fes­si­ons­lo­ser Men­schen. Um die baye­ri­sche Re­ge­lung ge­richt­lich prü­fen zu las­sen, hat­te die Grup­pie­rung am Kar­frei­tag 2007 ei­ne Ver­an­stal­tung mit an­schlie­ßen­der Par­ty or­ga­ni­siert, die un­ter­sagt wur­de. Zwar darf der Kar­frei­tag als „stil­ler Tag“be­son­ders ge­schützt wer­den. Je­de Be­frei­ungs­mög­lich­keit aus­zu­schlie­ßen, sei aber un­ver­hält­nis­mä­ßig (Az.: 1 BvR 458/10). Leit­ar­ti­kel

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