Jun­ge Uni­on: De­mos sol­len auf Deutsch statt­fin­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BERLIN (may-/qua) Die Jun­ge Uni­on hat sich für ein Ver­bot fremd­spra­chi­ger Kund­ge­bun­gen aus­ge­spro­chen. „Wer in Deutsch­land bei De­mons­tra­tio­nen oder Pro­test­kund­ge­bun­gen re­den will, soll­te dies auf Deutsch tun“, sag­te der JU-Vor­sit­zen­de Paul Zie­mi­ak un­se­rer Re­dak­ti­on. Die Jun­ge Uni­on set­ze sich für ei­ne ent­spre­chen­de Ge­set­zes­än­de­rung ein. „Wir wol­len es ver­mei­den, dass an­de­re Na­tio­na­li­tä­ten ih­re Kon­flik­te nach Deutsch­land tra­gen, wie dies bei­spiels­wei­se in der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Tür­ken und Kur­den schon der Fall ist“, er­klär­te Zie­mi­ak.

Die Jun­ge Uni­on hat für den CDUPar­tei­tag am 6. und 7. De­zem­ber in Es­sen ei­nen ent­spre­chen­den An­trag ein­ge­bracht, wo­nach Ord­nungs­be­hör­den die Mög­lich­keit er­hal­ten sol­len, fremd­spra­chi­ge De­mos und Wahl­kampf­auf­trit­te aus­län­di­scher Po­li­ti­ker vor ih­ren Lands­leu­ten in Deutsch­land zu un­ter­bin­den. Der An­trag soll in ab­ge­schwäch­ter Form als Prüf­auf­trag an die Frak­ti­on beim Par­tei­tag an­ge­nom­men wer­den.

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