Rhein­bahn­fah­rer wuss­te nichts von Schlaf­apnoe

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (wuk) Das Ver­fah­ren ge­gen ei­nen Fah­rer der Rhein­bahn, der im Au­gust 2015 we­gen Se­kun­den­schlafs ei­nen schwe­ren Un­fall mit zwei Ver­letz­ten ver­ur­sacht hat­te, ist ges­tern ein­ge­stellt wor­den. Im Pro­zess ließ sich nicht be­le­gen, dass der 63-Jäh­ri­ge schon vor die­ser Kol­li­si­on auch nur ahn­te, dass er un­ter den Fol­gen von Schlaf­apnoe lei­det, den Un­fall al­so hät­te vor­aus­se­hen kön­nen. Der Mann, heu­te Rent­ner, muss ra­ten­wei­se 600 Eu­ro an ei­ne wohl­tä­ti­ge Or­ga­ni­sa­ti­on zah­len.

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