Ver­är­ge­rung in NRW-SPD über Spon­sor-Run­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

DÜS­SEL­DORF (hüw) In der NRW-SPD herrscht gro­ße Ver­är­ge­rung dar­über, dass es lan­ge Zeit kei­ne In­for­ma­tio­nen über das Spon­so­ring der Ber­li­ner „Vor­wärts“-Ge­sprä­che ge­ge­ben hat. Nach ei­ner „um­fas­sen­den Auf­klä­rung“wer­de dar­über zu ent­schei­den sein, ob per­so­nel­le Kon­se­quen­zen ge­zo­gen wer­den müss­ten, sag­te der Chef der NRWStaats­kanz­lei, Franz-Jo­sef Ler­schMen­se (SPD) ges­tern Abend in ei­ner Fra­ge­stun­de des Land­tags.

Die Op­po­si­ti­on hat­te wis­sen wol­len, ob sich SPD-Lan­des­che­fin Han­ne­lo­re Kraft we­gen der feh­len­den In­for­ma­ti­on nicht hin­ter­gan­gen füh­le. Wie be­rich­tet, hat­ten pro­mi­nen­te SPD-Po­li­ti­ker an die­sen Ge­sprächs­run­den teil­ge­nom­men, für die Gäs­te be­reit wa­ren, bis zu 7000 Eu­ro zu zah­len. Von NRW-Sei­te sei­en nur die Mi­nis­ter Gar­relt Du­in (Wirt­schaft) und Micha­el Gro­schek (Ver­kehr) be­tei­ligt ge­we­sen. Bei­de hät­ten nichts von dem Spon­so­rin­gHin­ter­grund ge­wusst, be­ton­te Lersch-Men­se. Er ha­be kei­ne Kennt­nis da­von, dass Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Chris­ti­na Kamp­mann dar­an teil­ge­nom­men ha­be, sag­te er.

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