Russ­lands Prä­si­dent Pu­tin freut sich auf Do­nald Trump

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

MOS­KAU (ap) Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin hat in sei­ner Re­de zur La­ge der Na­ti­on die Fried­fer­tig­keit sei­ner Au­ßen­po­li­tik be­teu­ert. „Wir wol­len kei­ne Kon­fron­ta­ti­on“, ver­si­cher­te Pu­tin ges­tern vor Po­li­ti­kern und Un­ter­neh­mern in ei­nem in wei­ßem Mar­mor ge­hal­te­nen Saal des Kreml. „Aus­län­di­sche Kol­le­gen“sä­hen sein Land als Feind, aber Russ­land su­che nicht nach Fein­den. „Wir brau­chen Freun­de“, sag­te Pu­tin. „Aber wir wer­den kei­ner­lei Ver­let­zung und Miss­ach­tung un­se­rer In­ter­es­sen zu­las­sen.“Pu­tin be­klag­te, Russ­land sei in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vom Aus­land mit al­len Mit­teln un­ter Druck ge­setzt wor­den.

Auch zum künf­ti­gen US-Prä­si­den­ten äu­ßer­te er sich. Er freue sich auf bes­se­re Be­zie­hun­gen zu den USA, wenn Do­nald Trump im Ja­nu­ar sein Amt im Wei­ßen Haus an­tre­te. „Wir sind zur Zu­sam­men­ar­beit be­reit“, sag­te Pu­tin. „Es ist wich­tig, un­se­re bi­la­te­ra­len Bin­dun­gen zu nor­ma­li­sie­ren und auf der Ba­sis von Eben­bür­tig­keit und ge­gen­sei­ti­gem Vor­teil zu ent­wi­ckeln.“Russ­land und die USA hät­ten ei­ne ge­mein­sa­me Ver­ant­wor­tung für glo­ba­le Si­cher­heit und Sta­bi­li­tät so­wie für die Nicht­wei­ter­ver­brei­tung von Kern­waf­fen. Er hof­fe auch auf ge­mein­sa­me An­stren­gun­gen im Kampf ge­gen den in­ter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus.

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