Be­rei­che­rung für das Ac­tion-Ki­no

Ka­te Be­ck­in­sa­le kehr­te in „Un­der­world: Blood Wars“als Vam­pi­rin zu­rück.

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINO - VON FRAN­ZIS­KA BLOS­SEY

(dpa) „Un­der­world“-Star Ka­te Be­ck­in­sa­le ist ei­ne der dienst­äl­tes­ten Bal­ler­queens der Ac­tion­fa­brik Hol­ly­wood. Ih­re sil­ber­nen Knar­ren fest in den Hän­den, ver­kör­pert die schö­ne bri­ti­sche Schau­spie­le­rin be­reits seit rund 13 Jah­ren die Prot­ago­nis­tin der düs­te­ren Lein­wand­sa­ga, die Vam­pir­la­dy Se­le­ne. In Teil fünf, „Un­der­world: Blood Wars“, wird die Eli­te­krie­ge­rin nun so­gar von al­len Sei­ten be­droht. Da bleibt ihr gar nichts an­de­res üb­rig, als sich den Weg frei­zu­met­zeln.

Be­ck­in­sa­le ali­as Se­le­ne ist Op­fer ei­nes heim­tü­cki­schen Ver­rats ge­wor­den. Jetzt sind al­le hin­ter der an­geb­lich Ab­trün­ni­gen her: nicht nur ih­re Fein­de – je­ne Wer­wöl­fe, die sich Ly­ka­ner nen­nen –, son­dern auch ih­re Art­ge­nos­sen! Doch plötz­lich scheint sich das Blatt zu wen­den. Die Vam­pi­re bit­ten Se­le­ne um Hil­fe. Sie soll neue Re­kru­ten aus­bil­den, da­mit sich die Vam­pi­re bes­ser ge­gen die Ly­ka­ner ver­tei­di­gen kön­nen.

Aber dann ge­rät Se­le­ne in ei­nen Hin­ter­halt. Mit Hil­fe des treu­en Vam­pirs Da­vid (Theo Ja­mes) ge­lingt es ihr, in ei­ne mys­ti­sche Fe­s­tung zu flie­hen. Doch die Ly­ka­ner ver­fol­gen die Spur der bei­den. So lo­dert der Kampf zwi­schen den Un­ter­welt­we­sen er­neut auf. Ge­lingt es der Rä­che­rin, die Schlacht zu ih­ren Guns­ten zu wen­den?

Al­len Schmäh­ru­fen, mit de­nen Kri­ti­ker Ka­te Be­ck­in­sa­le gern über­zie­hen, zum Trotz: Die Schau­spie­le- rin, die oft auf ihr se­xy Out­fit aus schwar­zem La­tex re­du­ziert wird, hat ei­ne Ent­wick­lung mit be­för­dert, die das Bal­ler-Gen­re be­rei­chert. Die Bri­tin prägt die Fil­me der Rei­he schon seit de­ren Be­ginn im Jahr 2003 als Haupt­dar­stel­le­rin. So­mit ha­be sie ne­ben Stars wie Si­gour­ney Wea­ver und Lin­da Ha­mil­ton ei­nen Bei­trag ge­leis­tet, dass Frau­en in Haupt­rol­len von Ac­tion­fil­men kei­ne Aus­nah­me­er­schei­nung mehr sind, und das ge­be ihr ein gu­tes Ge­fühl, sag­te Be­ck­in­sa­le kürz­lich in ei­nem In­ter­view. Selbst­kri­tisch ließ sie durch­bli­cken, dass ih­re Fi­gur na­tür­lich kei­ne Cha­rak­ter­rol­le sei.

Zu­schau­er, die Lust auf Ac­tion und ei­nen düs­te­ren Look ha­ben, kom­men je­den­falls auf ih­re Kos­ten. Kein Wun­der. Die 1971 in Deutsch­land ge­bo­re­ne US-Re­gis­seu­rin An­na Fo­ers­ter (be­kannt für TV-Se­ri­en wie „Cri­mi­nal Minds“) hat sich die Spo­ren für ihr Kin­o­de­büt an der Sei­te von Ro­land Em­me­rich ver­dient. Der rund 70 Mil­lio­nen Dol­lar schwe­re Teil vier, „Un­der­world: Awa­ke­ning“, soll üb­ri­gens sa­gen­haf­te 160 Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­spielt ha­ben. Un­der­world: Blood Wars, USA 2016 – Re­gie: An­na Fo­ers­ter, mit Ka­te Be­ck­in­sa­le, Theo Ja­mes, To­bi­as Men­zi­es, 91 Min.

FO­TO: DPA

Ka­te Be­ck­in­sa­le als Vam­pir­da­me Se­li­ne in dem Fan­ta­sy-Film „Un­der­world: Blood Wars“.

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