Bas­ta un Sì

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Ein feh­len­der Buch­sta­be könn­te Ita­li­ens Pre­mier­mi­nis­ter Mat­teo Ren­zi den Job kos­ten. Auf Brie­fen, die bei et­wa vier Mil­lio­nen Aus­land­si­ta­lie­nern für ein „Ja“beim mor­gi­gen Re­fe­ren­dum über ei­ne Ver­fas­sungs­re­form wer­ben sol­len, ist näm­lich ei­ne fal­sche In­ter­net­adres­se an­ge­ge­ben. An­statt „Bas­ta un Sì“(„Es reicht ein Ja“) lau­tet der Auf­druck: www.bastau­si.it. Die­sen Feh­ler ha­ben sich Ren­zis Geg­ner di­rekt zu­nut­ze ge­macht. Wer die fal­sche Adres­se auf­ruft, wird nun zur „Nein“-Kam­pa­gne um­ge­lei­tet. Ren­zi und sei­ne Mann­schaft ha­ben mit dem Faux­pas nicht nur je­de Men­ge Spott auf sich ge­zo­gen, son­dern ris­kie­ren auch den Aus­gang des Re­fe­ren­dums. Die Exil-Ita­lie­ner wer­den näm­lich als Züng­lein an der Waage an­ge­se­hen. Manch­mal reicht an­statt ei­nes „Ja“al­so schlicht und ein­fach ein „n“. p-m

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