Hül­le ge­gen die Strah­lung

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

Sie ist vie­le Tau­send Ton­nen schwer und glänzt wie ein gi­gan­ti­sches Zelt in der Land­schaft: ei­ne Stahl­hül­le im Land Ukrai­ne. Fach­leu­te ha­ben sie in die­ser Wo­che auf­ge­baut und mit viel Auf­wand über ein al­tes Atom­kraft­werk ge­scho­ben. Die Hül­le soll ver­hin­dern, dass von dort aus ge­fähr­li­che Strah­lung in die Um­welt ge­langt. Die Ak­ti­on war nö­tig, weil es in dem Atom­kraft­werk na­he der Stadt Tscher­no­byl vor 30 Jah­ren ei­ne schwe­re Ex­plo­si­on gab. Ra­dio­ak­ti­ve Strah­lung wur­de frei. Die ist ge­fähr­lich. Sie kann in den Kör­per ein­drin­gen und Krank­hei­ten aus­lö­sen. Da­mit von der Rui­ne kei­ne wei­te­re Strah­lung in die Um­welt ge­langt, bau­ten Men­schen noch im Un­glücks­jahr ei­ne Be­ton­hül­le über die Rui­ne. Aber die­se Hül­le wur­de schnell brü­chig. Die neue Stahl­hül­le soll die Strah­lung jetzt für 100 Jah­re ab­hal­ten. We­gen des Un­glücks in Tscher­no­byl fin­den heu­te noch vie­le Men­schen: Man soll­te Atom­kraft nicht ein­set­zen, um Ener­gie zu er­zeu­gen. dpa

FOTO: DPA

So sieht die neue Schutz­hül­le für die Atom­rui­ne Tscher­no­byl aus.

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