Zehn­tau­sen­de neh­men Ab­schied von Fi­del Cas­tro

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

SAN­TIA­GO DE CU­BA (käu) Wei­ße Blu­men um­rah­men den Glas­kas­ten. Dar­in ist der Sarg mit der Ur­ne des „ewi­gen Kom­man­dan­ten“zu er­ken­nen. Rund 900 Ki­lo­me­ter hat­te die Asche des vor gut ei­ner Wo­che ver­stor­be­nen Re­vo­lu­ti­ons­füh­rers Fi­del Cas­tro zu­rück­ge­legt, bis die so­zia­lis­ti­sche Pro­zes­si­on am Wo­che­n­en­de in San­tia­go de Cu­ba an­kam. Zehn­tau­sen­de Men­schen ver­ab­schie­de­ten sich an den Stra­ßen­rän­dern von je­nem Mann, der bis ins letz­te De­tail ih­ren All­tag be­stimm­te. In San­tia­go, wo vor knapp 60 Jah­ren die ku­ba­ni­sche Re­vo­lu­ti­on be­gann, wo der klei­ne Hau­fen Re­bel­len um Fi­del Cas­tro an Land ging, en­de­te die letz­te Rei­se des „Ma­xi­mo Lí­der“. Ges­tern Mor­gen wur­de die Ur­ne Castros auf dem Fried­hof San­ta Ifi­ge­nia bei­ge­setzt. Sie dürf­te für all je­ne, die Cas­tro ver­eh­ren, zu ei­ner neu­en Kult­stät­te wer­den. Es gab ei­ne schlich­te Ze­re­mo­nie, der nur Fa­mi­li­en­mit­glie­der und aus­ge­wähl­te Eh­ren­gäs­te wie die Prä­si­den­ten Evo Mora­les (Bo­li­vi­en), Ni­colás Ma­du­ro (Ve­ne­zue­la) oder Bra­si­li­ens ExStaats­chefs Lu­la da Sil­va und Dil­ma Rousseff bei­woh­nen durf­ten.

FO­TO: RTR

Letz­tes Ge­leit für die Asche von Fi­del Cas­tro in San­tia­go de Cu­ba.

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