Sach­be­schä­di­gung oder rech­te Kri­mi­na­li­tät?

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(tler) Nach­dem ei­ne Mau­er am Al­diMarkt an der Flieth­stra­ße im Sep­tem­ber mit den Wor­ten „Bra­vo Baut­zen“be­sprüht wur­de – dort hat­ten sich zu­vor Rech­te Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit jun­gen Flücht­lin­gen ge­lie­fert –, hat­te Lin­ken-Frak­ti­ons­chef Torben Schultz An­zei­ge we­gen „Na­zi-Schmie­re­rei­en“er­stat­tet. „Ich bit­te zu prü­fen, wie weit dies nicht nur als Sach­be­schä­di­gung, son­dern als rech­te Kri­mi­na­li­tät ver­folgt wer­den kann“, ha­be er hin­zu­ge­fügt, teil­te Torben Schultz mit. Von der Staats­an­walt­schaft ha­be er nun je­doch mit­ge­teilt be­kom­men, dass nur we­gen „Un­be­fug­ten Än­derns des Er­schei­nungs­bil­des ei­ner Sa­che“er­mit­telt wer­de. „Dies steht für die Links­frak­ti­on im Wi­der­spruch zu den Aus­sa­gen vom Po­li­zei­prä­si­den­ten Ma­this Wies­sel­mann“, so Schultz. Der ha­be jüngst bei ei­ner Ver­an­stal­tung ge­sagt, dass die Mön­chen­glad­ba­cher Po­li­zei rech­te Ge­walt auch als sol­che ein­ord­ne. „Wer Na­zi-Schmie­re­rei­en nicht als sol­che be­nennt, darf sich nicht wun­dern, wenn die Rechts­ex­tre­mis­ten im­mer wei­ter den öf­fent­li­chen Raum er­obern“, teilt Torben Schultz wei­ter mit.

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