Ge­gen­steu­ern

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Karl-Heinz Schro­eder 40595 Düs­sel­dorf

Zu „Mer­kels neue Zeit­rech­nung“(RP vom 24. No­vem­ber): In dem Ar­ti­kel ist Frau Mer­kel zi­tiert mit „Ja, auch wenn ich weiß, dass vie­le Men­schen Not ha­ben ...“– ist es die ver­damm­te Pflicht der Bun­des­kanz­le­rin, in ers­ter Prio­ri­tät da­für zu sor­gen, dass die­ser „Not“ge­gen­ge­steu­ert wird. Erst dann sind An­stren­gun­gen in Rich­tung Trump, Tür­kei, Sy­ri­en, Pu­tin, Flücht­lin­ge etc. zu un­ter­neh­men. Wird im Wahl­kampf nicht dar­auf re­agiert, wer­den al­le „eta­blier­ten“Par­tei­en Schiff­bruch er­lei­den und die lin­ken und rech­ten Par­tei­en Zustrom er­hal­ten. Es muss et­was ge­sche­hen, und man soll­te sich nicht nach Ap­plaus der ei­ge­nen Ge­folgs­leu­te si­cher füh­len und den­ken: „Es geht schon wie­der.“Mit Ver­laub: Der ar­me, so­zi­al ver­nach­läs­sig­te und nicht so ge­bil­de­te USBür­ger hat die Wahl zu­guns­ten des neu­en US-Prä­si­den­ten nach sei­nen Ver­spre­chun­gen ent­schie­den.

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