Un­ge­heu­er­lich­keit

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Char­lot­te Noé 47051 Duis­burg

Zu „Stil­le Nacht in Dort­mund“(RP vom 23. No­vem­ber): Zur ei­gent­lich la­pi­da­ren ge­schäft­li­chen Meldung, dass im Dort­mun­der Nor­den in der dort be­find­li­chen Wool­worth-Fi­lia­le kei­ne Nach­fra­ge mehr nach Weih­nachts­ar­ti­keln be­steht, ha­be ich Ih­ren Kom­men­tar ge­le­sen. Ich muss­te den Kom­men­tar zwei­mal le­sen, bis ich die Un­ge­heu­er­lich­keit fas­sen konn­te. Es ist mit Si­cher­heit kei­ne Ka­ta­stro­phe, wenn in ei­nem Stadt­teil kei­ne Weih­nachts­de­ko­ra­tio­nen mehr nach­ge­fragt wer­den. Aber es ist auch nichts Wün­schens­wer­tes, wenn die Se­g­re­ga­ti­on so weit fort­ge­schrit­ten ist, dass gan­ze Be­zir­ke nur noch von Mi­gran­ten be­wohnt wer­den. In­so­fern kann ich die Be­geis­te­rung, dass ein Stadt­teil frei von christ­li­chem Brauch­tum ist, nicht tei­len.

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