TVK II ver­liert knapp ge­gen Gre­frath

Der TV Geis­ten­beck legt in der Ver­bands­li­ga schon vor der Pau­se den Grund­stein für ei­nen deut­li­chen Sieg.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

HAND­BALL-VER­BANDS­LI­GA (kn) Der TV Geis­ten­beck ar­bei­tet sich in der Ta­bel­le der Hand­ball-Ver­bands­li­ga so lang­sam in die obe­ren Re­gio­nen vor. Beim Fünf­ten, der HSG Ven­ni­kel/Ru­meln-Kal­den­hau­sen, lan­de­te der TVG ei­nen sou­ve­rä­nen 33:24 (18:8)-Sieg. Geis­ten­beck klet­ter­te da­mit auf den sieb­ten Platz. „Wir ha­ben viel rich­tig ge­macht“, sag­te Trai­ner Tho­mas La­ßeur. Genau das Ge­gen­teil muss­te Kor­schen­broichs Trai­ner Ron­ny Ro­gaw­s­ka nach dem 23:24 sei­ner TVK-Re­ser­ve ge­gen die TS Gre­frath ein­räu­men. „Wir ha­ben zu vie­le Feh­ler ge­macht“, sag­te Ro­gaw­s­ka. Der TVK be­legt den ach­ten Rang im Klas­se­ment.

Die TS Lür­rip, das Schluss­licht der Ver­bands­li­ga, hat­te über­ra­schend spiel­frei. Kurz be­vor sich die Lür­ri­per auf den Weg zur Par­tie nach Ober­hau­sen ma­chen woll­ten, er­reich­te sie die Nach­richt, dass in der Hal­le ei­ne Trenn­wand nicht funk­tio­nier­te. „Das Spiel wur­de dann ab­ge­sagt“, sag­te Lür­rips Trai­ner Ro­bert Bos­njak. Als Nach­hol­ter­min ist der 7. oder 8. Ja­nu­ar avi­siert.

Die Spie­ler des TV Geis­ten­beck fei­er­ten ih­ren Er­folg in Ru­meln laut­stark in der Ka­bi­ne. Und das hat­ten sie sich ver­dient. „Wir hat­ten uns et­was vor­ge­nom­men, denn wer ge­gen den Ta­bel­len­füh­rer Lank ei­nen Punkt ho­len kann, der braucht sich in Ru­meln nicht zu ver­ste­cken“, sag­te La­ßeur. So ein­fach war das aber zu­nächst nicht. Die Geis­ten­be­cker ge­rie­ten 0:3 in Rück­stand. Sie dreh­ten das Spiel al­ler­dings schnell. Über 4:4 und die 8:4-Füh­rung zo­gen die Geis­ten­be­cker bis zur Pau­se auf 18:8 da­von. „Wir wa­ren ein­fach gal­li­ger. Mei­ne Spie­ler ha­ben sich in je­den Ball ge­wor­fen, wir hat­ten so vie­le Ball­ge­win­ne“, be­rich­te­te La­ßeur.

In der zwei­ten Hälf­te wur­den die Gast­ge­ber ag­gres­si­ver. Sie woll­ten den Rück­stand mit al­ler Macht ver­kür­zen. Das ge­lang ih­nen nur be­dingt. Die Geis­ten­be­cker muss­ten zwar die An­schluss­to­re bis zum 20:25 hin­neh­men, doch sie hiel­ten das Tem­po hoch und zwan­gen die Gast­ge­ber auf die­se Wei­se, im­mer schnell ab­zu­schlie­ßen.

„Wir ha­ben das gut für uns ge­nutzt“, sag­te La­ßeur. Er lob­te vor al­lem Jens Hermanns (7), der trotz Grip­pe ein gu­tes Spiel mach­te, und Kreis­läu­fer Yan­nek Wa­gen­blast (7), der of­fen­siv wie de­fen­siv über­zeug­te. Au­ßer­dem tra­fen un­ter an­de­rem Reinartz (6), Heynen (4) und Brem­ges (4).

Der TV Korschenbroich II muss­te sich nach ei­nem „kol­lek­tiv ra­ben­schwar­zen Tag“, so Trai­ner Ron­ny Ro­gaw­s­ka, 23:24 der TS Gre­frath ge­schla­gen ge­ben. „Wir ha­ben nie Kon­stanz in un­se­re Ak­tio­nen be­kom­men“, sag­te der Coach. Mit­te der zwei­ten Hälf­te lag der TVK schon sie­ben To­re zu­rück. Erst mit dem sieb­ten Feld­spie­ler ge­lang in der Schluss­pha­se die Er­geb­nis­kor­rek­tur. Im Ball­be­sitz schaff­te das Team in den letz­ten Se­kun­den aber nicht mehr den Aus­gleich. Die meis­ten To­re war­fen Baup (5) und Hucke­mann (5).

FO­TO: DIE­TER WIECHMANN

Mit­te der zwei­ten Halb­zeit la­gen Tim Wip­per­fürth und die Re­ser­ve des TV Korschenbroich schon mit sie­ben To­ren ge­gen Gre­frath zu­rück. Erst in der Schluss­pha­se ka­men sie noch ein­mal auf 23:24 her­an.

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