GHTC un­ter­liegt im Tor­fes­ti­val

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRUL­KE

HO­CKEY Da­vid Fran­co hat­te die Chan­ce, noch für ei­nen Punkt zu sor­gen. Der Por­tu­gie­se ver­such­te es mit ei­nem He­ber über den Tor­wart, nur flog der Ball aus fünf Me­tern auch über das Tor. Der Aus­gleich im Top­spiel der Zwei­ten Hal­len-Bun­des­li­ga fiel so­mit nicht mehr, der Glad­ba­cher HTC ver­lor zum Sai­son­auf­takt beim Bun­des­li­ga-Ab­stei­ger Schwarz-Weiß Neuss 11:12 (5:3).

„Ich kann der Mann­schaft we­nig vor­wer­fen. Auch oh­ne tak­ti­sche Än­de­rung wä­re min­des­tens ein Un­ent­schie­den drin ge­we­sen. Neuss war al­ler­dings am En­de sehr ef­fi­zi­ent, wäh­rend wir vie­le Chan­cen nicht ge­nutzt ha­ben“, sag­te GHTC-Trai­ner Phil­ipp Hey­manns. In ei­nem Spiel, das bei­de Auf­stiegs­aspi­ran­ten mit of­fe­nem Vi­sier an­gin­gen, star­te­te Glad­bach stark, führ­te durch Fran­co und Tho­mas Sonn­tag früh 2:0 und traf noch zwei­mal den Pfos­ten. Auch die fol­gen­den drei Neu- sser Tref­fer steck­te der Gast un­be­ein­druckt weg und ant­wor­te­te mit drei ei­ge­nen To­ren zum 5:3.

„Wir ha­ben dann al­ler­dings die ers­ten Mi­nu­ten der zwei­ten Halb­zeit ver­pennt“, sag­te Hey­manns. So kam Neuss nicht nur zum Aus­gleich, son­dern zog gleich auf 7:5 da­von. Der GHTC blieb fort­an mit An­schluss- oder gar Aus­gleichs­tref­fern dran, muss­te aber stets ei­nem knap­pen Rück­stand hin­ter­her­lau­fen. Und wäh­rend der Gast­ge­ber vor dem Tor Ner­ven­stär­ke be­wies, ließ Glad­bach trotz elf To­ren letzt­lich zu viel lie­gen. „Es war trotz­dem ein Spiel, das uns Mut ma­chen kann. Elf To­re muss man in Neuss auch erst ein­mal schie­ßen. Wir wa­ren mit dem Geg­ner min­des­tens auf Au­gen­hö­he“, sag­te Hey­manns. Die Glad­ba­cher Tref­fer er­ziel­ten Fran­co, Paul Tenck­hoff, Ni­k­las Braun (je 3), Sonn­tag und Till­mann Pohl.

Die GHTC-Da­men hat­ten da­ge­gen Grund zum Jubel, sie fei­er­ten am drit­ten Spiel­tag der Re­gio­nal­li­ga mit dem 3:2 (2:0) beim HC Es­sen ih­ren ers­ten Sai­son­sieg. „Spie­le­risch ha­ben wir im­mer noch viel Luft nach oben, aber die Mann­schaft hat ei­ne aus­ge­zeich­ne­te kämp­fe­ri­sche Leis­tung ge­zeigt“, sag­te Trai­ner Achim Krauß. Ju­dith Helm­gens, die nach ih­rer Ver­let­zungs­pau­se wie­der ein­satz­be­reit war und der Glad­ba­cher De­fen­si­ve deut­lich mehr Sta­bi­li­tät ver­lieh, brach­te den GHTC in Füh­rung, Le­na Fro­ne­berg und Ma­rie Schmid schraub­ten das Er­geb­nis auf 3:0. Mehr als zwei Ecken­tref­fer ließ der Gast da­nach nicht mehr zu.

Die Her­ren des Rhe­ydter SV war­ten der­weil noch auf ein Er­folgs­er­leb­nis in der 2. Re­gio­nal­li­ga. Auch am drit­ten Spiel­tag setz­te es ei­ne deut­li­che Nie­der­la­ge, dies­mal gab es ein 2:16 (2:4) beim RTHC Le­ver­ku­sen. „Bis zur Halb­zeit war al­les in Ord­nung, da­nach hat­ten wir aber kei­ne Sta­bi­li­tät und kein Sys­tem mehr“, mo­nier­te Trai­ner Bel­al Ena­ba. Se­bas­ti­an Wo­jdy­la und Kai Schmitz tra­fen für den RSV.

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