Po­li­zis­ten in Mo­ers we­gen fahr­läs­si­ger Tö­tung vor Ge­richt

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

MO­ERS (ock) Seit ges­tern ste­hen in Mo­ers zwei Po­li­zis­ten we­gen fahr­läs­si­ger Tö­tung vor Ge­richt. Die Staats­an­walt­schaft be­schul­digt die 33 und 30 Jah­re al­ten Be­am­ten aus We­sel und Dins­la­ken, ei­nen 48-Jäh­ri­gen am 29. De­zem­ber 2014 am Stadt­rand von Mo­ers in hilf­lo­sem Zu­stand aus­ge­setzt zu ha­ben. Der Mann hat­te an­schlie­ßend ver­sucht, nach Hau­se zu tram­pen, war von ei­nem Pkw er­fasst und töd­lich ver­letzt wor­den. Bei ihm wur­den ein Blut­al­ko­hol­ge­halt von 3,44 Pro­mil­le so­wie Spu­ren meh­re­rer Dro­gen fest­ge­stellt. Der Mann hat­te laut An­kla­ge zu­vor in zwei Mo­er­ser Kran­ken­häu­sern ran­da­liert und war je­weils von den bei­den An­ge­klag­ten in Ge­wahr­sam ge­nom­men wor­den. Sie soll­ten den 48-Jäh­ri­gen nach Hau­se brin­gen, setz­ten ihn aber rund vier Ki­lo­me­ter von sei­nem Wohn­ort ent­fernt ab. Bei­de ver­wei­gern die Aus­sa­ge.

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