Trink­aus be­kommt 235 Mil­lio­nen Eu­ro von Mut­ter HSBC

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (rtr) Die bri­ti­sche Groß­bank HSBC un­ter­stützt den Ex­pan­si­ons­kurs ih­rer deut­schen Toch­ter mit ei­ner Ka­pi­tal­sprit­ze. Die Düs­sel­dor­fer HSBC Trink­aus hat ei­ne 235 Mil­lio­nen Eu­ro schwe­re In­ha­ber­schuld­ver­schrei­bung be­ge­ben, die voll­stän­dig das bri­ti­sche Mut­ter­haus er­wirbt. Die Ge­samt­ka­pi­tal­quo­te von Trink­aus, die En­de Sep­tem­ber 12,2 Pro­zent be­trug, wird da­durch auf 13,7 Pro­zent stei­gen. „Die ver­bes­ser­te Ka­pi­tal­aus­stat­tung er­mög­licht es uns, kon­se­quent den Aus­bau der Markt­an­tei­le in al­len Ge­schäfts­be­rei­chen vor­an­zu­trei­ben“, sag­te HSBC-Trink­ausChe­fin Ca­ro­la Grä­fin von Schmet­tow. Be­reits im Sep­tem­ber hat­te die Vor­stands­che­fin be­tont, dass die Bank für wei­te­res Wachs­tum zu­sätz­li­ches Ka­pi­tal be­nö­ti­ge. HSBC hält 81 Pro­zent an Trink­aus. Die An­lei­hen kön­nen im Kri­sen­fall ab­ge­schrie­ben wer­den, wenn die Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te der Bank un­ter ei­ne be­stimm­te Hür­de fällt. Der von HSBC Trink­aus be­ge­be­ne Bond (5,65 Pro­zent) hat ei­ne un­be­grenz­te Lauf­zeit und kann erst­mals nach fünf Jah­ren ge­kün­digt wer­den.

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